start2016

Nach meinem letzten Blogpost habt ihr mir bewusst gemacht, dass Euch mein Gesundheitszustand doch mehr interessiert, als ich bis dahin vermutet hatte.

Die Kommentare, Mails und Nachrichten per Facebook haben mich wirklich berührt. Dafür auch hier noch einmal ein ganz herzliches und aufrichtiges Dankeschön!

Euer Feedback hat mich aber nicht nur berührt, sondern es hat mir auch Kraft gegeben und mich bei meinem Kampf zurück in die Laufschuhe kräftig unterstützt:

Es fühlt sich eben richtig, richtig gut an, wenn Ihr an meinen kleinen Erfolgen Anteil nehmt, und zum Beispiel den ersten langen Lauf nach der Knie-OP mit so vielen „Likes“ quittiert. – Und mit „lang“ meine ich nicht die Entfernung, sondern die Zeit! 😎

Zwei Tage nach der OP hatte ich hier geschrieben, dass es laut Auskunft des operierenden Arztes keineswegs sicher ist, ob ich je wieder laufen kann.

Ach Du meine Güte. Ich lese den letzten Satz gerade noch einmal und finde ihn jetzt fast zu dramatisch. Aber ihr wisst schon, was gemeint ist. Laufen im Sinne von Laufen. Gehen konnte ich vor der OP ja noch. Und danach auch. 😉

Der defekte Meniskus war bei der OP kein Problem. Aber der beschädigte Knorpel. Der musste bestmöglich geglättet werden (und wurde dadurch einen Tick dünner, als vorher). Inwieweit das Knie die Stoßbelastung beim Laufen nach dem Eingriff wieder aushalten kann, würde sich erst nach vollständiger Genesung in einigen Monaten herausstellen. Mein Gewicht zu reduzieren, könne dabei nur von Vorteil sein… Pfff, für diese Erkenntnis brauchte ich keinen Arzt. 🙁

Heute sind seit der OP genau 16 Wochen vergangen, und ich kann mit Gewissheit sagen:  Das Knie ist im Eimer.

Klingt jetzt auch wieder dramatisch. Darum will ich das mal etwas relativieren. Das Knie ist zum Laufen nicht mehr geeignet. Die Stoßbelastung verursacht Schmerzen. Und die sind umso schlimmer, je länger die Belastung zuvor dauert. Nach dem 2-Stunden-Lauf, der oben abgebildet ist, tat mir das Knie 2 Tage lang weh. Nach meinem ersten Halbmarathon letzten Sonntag, der fast 3 Stunden (!) dauerte, schmerzt das Knie jetzt voraussichtlich 3 Tage.

Ich könnte natürlich einfach aufhören zu laufen und alles wäre gut. Wenn da nicht der Kopf wäre. Der will halt laufen. Je länger der letzte Lauf zurück liegt, umso mehr. Und wenn ausgerechnet an einem Wochenende dann auch noch Traumwetter ist, wird’s ganz schlimm. Ihr kennt das. Aufhören ist also keine Option. Und außerdem will ich meinen Blog nicht umbenennen. Daher gilt ab jetzt:

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Ich ersetze die 3 bis 4 (kurzen) Laufeinheiten während der Woche jetzt durch Cardio- und Kraft-Training im Fitness-Studio. Da dieses glücklicherweise direkt neben meinem Büro liegt, gehe ich in der Mittagspause zum Training und verzichte dabei auf die warme Mahlzeit.

Das Laufen beschränke ich auf 1 Einheit am Wochenende. Und maximal einen richtig langen Lauf (20 km oder mehr) alle 14 Tage. Und die Schmerzen danach halte ich eben aus. Es gibt schlimmeres im Leben!

Feed Your FitnessNatürlich möchte ich durch diese Maßnahmen auch der ärztlichen Empfehlung folgen (pffff!) und mein Gewicht reduzieren. Trifft sich hervorragend, dass die Jana in dem eben genannten Fitness-Studio arbeitet, und just ihren Blog Feed Your Fitness gestartet hat. Der Name ist für mich Programm. Und Euch sei der Blog hiermit natürlich auch ans Herz gelegt: begrüßt die neue Neu-Bloggerin doch mal mit einem netten Kommentar, folgt Ihr bei Facebook, Twitter,… Ihr wisst schon. 😉

Mein Ziel: Venloop (HM) am 20.03.2016 in ca. 2 Stunden

So, das ist mal eine Ansage. Dazu muss ich lediglich mein Tempo von derzeit 7:50 auf 5:40 min/km anziehen, und alles ist gut. Und wenn ich nur 2 Stunden laufe, müsste das Knie ja nach 2 Tagen wieder aufhören, weh zu tun. Okay, das war ein Scherz. Aber ich hoffe, bis dahin mindestens 6 Kilo Gewicht zu reduzieren – und damit auch die Schmerzen. Mein aktueller BMI erlaubt auch 12 Kilo Gewichtverlust ohne gesundheitliche Einschränkung (im Gegenteil!), aber ich will mal die Kirche im Dorf lassen. In diesem Sinne:

Venloop-LogoKein Sport ist auch keine Lösung.

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