Kein Sport ist auch keine Lösung!

Nach meinem letzten Blogpost habt ihr mir bewusst gemacht, dass Euch mein Gesundheitszustand doch mehr interessiert, als ich bis dahin vermutet hatte.

Die Kommentare, Mails und Nachrichten per Facebook haben mich wirklich berührt. Dafür auch hier noch einmal ein ganz herzliches und aufrichtiges Dankeschön!

Euer Feedback hat mich aber nicht nur berührt, sondern es hat mir auch Kraft gegeben und mich bei meinem Kampf zurück in die Laufschuhe kräftig unterstützt:

Es fühlt sich eben richtig, richtig gut an, wenn Ihr an meinen kleinen Erfolgen Anteil nehmt, und zum Beispiel den ersten langen Lauf nach der Knie-OP mit so vielen „Likes“ quittiert. – Und mit „lang“ meine ich nicht die Entfernung, sondern die Zeit! 8-)

Zwei Tage nach der OP hatte ich hier geschrieben, dass es laut Auskunft des operierenden Arztes keineswegs sicher ist, ob ich je wieder laufen kann.

Ach Du meine Güte. Ich lese den letzten Satz gerade noch einmal und finde ihn jetzt fast zu dramatisch. Aber ihr wisst schon, was gemeint ist. Laufen im Sinne von Laufen. Gehen konnte ich vor der OP ja noch. Und danach auch. ;-)

Der defekte Meniskus war bei der OP kein Problem. Aber der beschädigte Knorpel. Der musste bestmöglich geglättet werden (und wurde dadurch einen Tick dünner, als vorher). Inwieweit das Knie die Stoßbelastung beim Laufen nach dem Eingriff wieder aushalten kann, würde sich erst nach vollständiger Genesung in einigen Monaten herausstellen. Mein Gewicht zu reduzieren, könne dabei nur von Vorteil sein… Pfff, für diese Erkenntnis brauchte ich keinen Arzt. :-(

Heute sind seit der OP genau 16 Wochen vergangen, und ich kann mit Gewissheit sagen:  Das Knie ist im Eimer.

Klingt jetzt auch wieder dramatisch. Darum will ich das mal etwas relativieren. Das Knie ist zum Laufen nicht mehr geeignet. Die Stoßbelastung verursacht Schmerzen. Und die sind umso schlimmer, je länger die Belastung zuvor dauert. Nach dem 2-Stunden-Lauf, der oben abgebildet ist, tat mir das Knie 2 Tage lang weh. Nach meinem ersten Halbmarathon letzten Sonntag, der fast 3 Stunden (!) dauerte, schmerzt das Knie jetzt voraussichtlich 3 Tage.

Ich könnte natürlich einfach aufhören zu laufen und alles wäre gut. Wenn da nicht der Kopf wäre. Der will halt laufen. Je länger der letzte Lauf zurück liegt, umso mehr. Und wenn ausgerechnet an einem Wochenende dann auch noch Traumwetter ist, wird’s ganz schlimm. Ihr kennt das. Aufhören ist also keine Option. Und außerdem will ich meinen Blog nicht umbenennen. Daher gilt ab jetzt:

Wer nicht hören will, muss fühlen.

Ich ersetze die 3 bis 4 (kurzen) Laufeinheiten während der Woche jetzt durch Cardio- und Kraft-Training im Fitness-Studio. Da dieses glücklicherweise direkt neben meinem Büro liegt, gehe ich in der Mittagspause zum Training und verzichte dabei auf die warme Mahlzeit.

Das Laufen beschränke ich auf 1 Einheit am Wochenende. Und maximal einen richtig langen Lauf (20 km oder mehr) alle 14 Tage. Und die Schmerzen danach halte ich eben aus. Es gibt schlimmeres im Leben!

Feed Your FitnessNatürlich möchte ich durch diese Maßnahmen auch der ärztlichen Empfehlung folgen (pffff!) und mein Gewicht reduzieren. Trifft sich hervorragend, dass die Jana in dem eben genannten Fitness-Studio arbeitet, und just ihren Blog Feed Your Fitness gestartet hat. Der Name ist für mich Programm. Und Euch sei der Blog hiermit natürlich auch ans Herz gelegt: begrüßt die neue Neu-Bloggerin doch mal mit einem netten Kommentar, folgt Ihr bei Facebook, Twitter,… Ihr wisst schon. ;-)

Mein Ziel: Venloop (HM) am 20.03.2016 in ca. 2 Stunden

So, das ist mal eine Ansage. Dazu muss ich lediglich mein Tempo von derzeit 7:50 auf 5:40 min/km anziehen, und alles ist gut. Und wenn ich nur 2 Stunden laufe, müsste das Knie ja nach 2 Tagen wieder aufhören, weh zu tun. Okay, das war ein Scherz. Aber ich hoffe, bis dahin mindestens 6 Kilo Gewicht zu reduzieren – und damit auch die Schmerzen. Mein aktueller BMI erlaubt auch 12 Kilo Gewichtverlust ohne gesundheitliche Einschränkung (im Gegenteil!), aber ich will mal die Kirche im Dorf lassen. In diesem Sinne:

Venloop-LogoKein Sport ist auch keine Lösung.

Wen treffe ich beim Venloop?






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52 comments

  • Das erste, woran ich jetzt beim Lesen dachte, war: schwimmen. Wenn man mit so einem Knie kein Stoßbelastungen mehr machen kann, dann eben etwas anderes…. klar, wenn du so leidenschaftlich gelaufen bist, ist das verständlicherweise hart… vielleicht kannst du an etwas anderem auch so viel Freude entwickeln? Alles Gute dir!

    • Diese Idee war mir auch schon in den Sinn gekommen. Und tatsächlich bin ich früher (au weia, wie das klingt!) auch sehr gern geschwommen. Ich sollte mich mal wieder ins Becken trauen…

      Danke für Deinen Besuch und schöne Grüße nach Bayern!

  • Hi Eddy,
    ich drücke dir echt die Daumen. Ich war im letzten Jahr auch wegen meines Knies im MRT und das Ergebnis war niederschmetternd. Viele Jahre viel Sport haben ihre Spuren hinterlassen und ich kenne das. Das Herz schreit „ja“ und nach dem Training schreit das Knie wieder tagelang „nein“. Eine echte Zwickmühle. Und ich kenne dieses hin und her zwischen zwei Übeln. Aber ganz aufhören kommt für mich auch (noch) nicht in Frage. Aber ein bißchen aufmerksamer bin ich doch geworden. Schließlich will ich noch sehr lange Sport treiben. Bewegung ist mein Lebenselexier.
    Ich wünsche dir alles, alles Gute!
    Mit vielen Grüßen
    Bettina!

    • Vielen Dank für die guten Wünsche – die ich hiermit natürlich auch an Dich zurück gebe, Bettina! Inzwischen habe ich mich damit arrangiert, dass das Knie halt „zwickt“. Es ist nicht so schlimm, als dass es mich zum Aufhören zwingt. Wenn’s so bleibt, bin ich glücklich und zufrieden. Auch Dir alles Gute und toi-toi-toi!

  • Achja, das Knie, ich muss sagen, ich bin echt froh, dass ich dieses Problem nicht habe, ich sehe das immer bei meiner Freundin, wie lästig das werden kann. wir waren neulich erst noch wandern, in südtirol, aber als sich das Knie dann wieder meldete wurde aus dem aktivurlaub eher so ein wellness südtirol meran ^^…nun ja, man kann es nicht ändern Und wie du schon sagts, kein sport ist auch keine Lösung, aber ich glaube ihr wirklich, wenn man nicht die Sportarten ausüben kann, die einem gefallen ist das doch irgendwie auch Mist! …ch wünsche dirr auf jeden Fall gute Besserung und das alles gut wird! LG Nora

    • Vielen Dank für Deinen Besuch und die guten Wünsche, Nora! Inzwischen bin ich wieder eingestiegen und freue mich, dass ich wieder laufen kann. Vielleicht verschlägt es mich auch mal nach Südtirol. Dann schau ich mir das nette Blumenhotel sicher näher an: schaut gut aus ;-)

  • Hey Eddy, ich wünsche Dir nur das Beste und das du deine Ziele (läuferisch und gewichtstechnisch) erreichst aber dabei der fröhliche und herzensgute Mensch bleibst, den ich kenne!

    • Hach Ruben, das geht ja mal runter wie Öl: vielen lieben Dank! Gut, dass Du nicht sehen kannst, wie ich beim Lesen etwas rot geworden bin! – Upps, nun hab ich das verraten…

  • Hallo Eddy,

    hast Du denn bei Deinem Vorhaben Unterstützung von einem Physiotherapeuten oder ähnlichen? Unterstützung meine ich vor allem hinsichtlich Muskelaufbau und Reduktion der Belastungen auf das Knie (Gewicht reduzieren ist ja nicht alles, Fehlstellungen und Dysbalancen können ja das Knie auch übermäßig belasten als es eigentlich notwendig wäre).

    Gemahnt haben die anderen ja schon genug – ich finde auch, dass Du da ein ganz schönes Brett als Ziel hast für einen frischen Patienten.
    Ich habe gerade Hüftprobleme ohne OP & Co. und laufe seit 2,5 Monaten nur alle paar Wochen zum Test. Ich traue mich einfach nicht voll einzusteigen, vor allem weil mit Schmerzen laufen einfach Kacke ist ;-)

    Bin dennoch gespannt wie es bei Dir weiter geht.

    • Zunächst: Mit Schmerzen laufen ist natürlich totale Kacke. Und ich würde das auch nicht tun. Das ist doch Quälerei… Wie in anderen Kommentaren schon geschrieben, treten bei mir die Schmerzen erst hinterher auf. Fehlstellungen werden bei mir seit Jahren durch Einlagen ausgeglichen, und das funktioniert recht gut. Es ist halt Verschleiß, der zu meinen Problemchen führt.

      Dir drücke ich die Daumen, damit Du Deine Probleme schnell in den Griff bekommst, Daniel. Lässt Du Dich denn fachmännisch unterstützen, oder versuchst Du Dir selbst zu helfen?

  • Nach all den vielen guten Kommentaren kann ich eigentlich nur hinzufügen: Eddy, ich bin sicher, dass du weißt, was du tust und auch vorsichtig genug bist, zukünftige Warnzeichen nicht zu ignorieren. Von daher drücke ich dir einfach die Daumen, dass alles gut wird!

    • Danke Dir, Andreas: das Knie kann jeden gedrückten Daumen gut gebrauchen. Wir sehen uns spätestens im Sommer, dann gebe ich Dir ein Feedback, ob’s geholfen hat :-)

      • Dass ich mir sicher bin, dass du, lieber Eddy, weißt, was du tust, würde ich spontan nicht unterschreiben ;)

        Den gedrückten Daumen schließe ich mich spät aber umso herzlicher trotzdem an! Um ein schmerzendes Knie zu verhindern, darfst du im Harz sonst auch gerne eine Runde Stabitraining und Blackroll leiten ;)

        • Watt?? Du zweifelst an meiner Zurechnungsfähigkeit, Hannes?? Na warte. Wir sehen uns im Harz! Jedenfalls kurz. Also bevor Du dort los rennst, wie ein Gestörter. (SO!)
          Die Blackroll rollt hier übrigens schon seit ein paar Monaten durchs Haus! Manchmal sogar mir mir oben drauf! :-D

  • Hi Eddy,
    als ebenfalls Meniskus-OP-Betroffene kann ich dir nur zur Geduld raten. Für mich liest sich manches vorschnell, was du schreibst – ich denke nicht, dass du zwingend die Laufschuhe an den Nagel hängen musst, wenn dein Knie die (aus meiner Sicht) Gewaltaktionen mit den langen Wochenendläufen nicht verträgt.

    Erstens ist deine OP nach noch gar nicht lange her, da kann sich also noch viel tun, wenn du jetzt nicht zu sehr forcierst. Zweitens ist die Gewichtsschraube eine, an der du drehen kannst. Und drittens bin ich der Auffassung, dass man mit gezielter Stärkung der Beinmuskulatur die Belastbarkeit ebenfalls steigern kann.

    Persönlich würde ich (und werde ich, sobald ich in hoffentlich 4, 5 Wochen wieder laufen darf und kann), eher auf kurze, ruhige und häufigere Einheiten setzen und parallel versuchen, durch Alternativsport (v.a. Radfahren, aber auch Aquajoggen) die Ausdauer und Kraftausdauer zu steigern. Und ohne regelmäßige Kraft- und Koordinationsübungen für’s Knie wird es auch nicht gehen. Mal sehen, ob die Strategie bei mir zum Erfolg führt, mir scheint sie jedenfalls vernünftig. :-)

    Toitoitoi dir jedenfalls für deine Pläne – den Kommentaren ist ja zu entnehmen, dass du das Ganze mit Köpfchen angehst. Selbiges solltest du nur nicht zu schnell in den Sand stecken!

    VG,
    Anne

    • Geduld ist wohl die Tugend, zu der mir alle raten – und mit der ich mich sooo schwer tu, Anne. Mir fiel es schon sehr schwer, über 2 Monate gar nicht zu laufen. Ich hoffe und wünsche mir, dass Du und die anderen Kommentatoren recht behalten mit der Ansicht, dass sich das Knie auch weiterhin noch „erholt“. Und, wie schon weiter unten geschrieben, ich werde natürlich immer „hinein horchen“ und mich sehr bemühen, um es nicht zu überlasten. Alternativ-Sport steht ja schon auf dem Zettel und ich befolge brav diesen Plan.
      Danke für Deine Meinung und Dein ausführliches Statement!

  • Lieber Eddy,

    das ist nicht schön zu lesen, dass das Knie so starke Probleme bereitet. Letztendlich steckst nur du drin, aber ich macher mir ob deiner HM Ziele doch ein wenig Sorgen, dass mehr kaputt geht als gut ist.
    Lauf vorsichtig, mach viel Kraftübungen und verliere ein paar Kilo wenn’s geht.

    Frohes Neues!

    • Danke Dir für das nette Feedback, Roni: Ich werde mir die Ratschläge hinter die Ohren schreiben, denn nur damit wird es auch wirklich klappen!

  • Lieber Eddy,
    alle Anderen wissen es ja sowieso immer Besser und mit Ratschlägen ist man ja wirklich ausreichend gut versorgt. So geht es Dir sicherlich auch?!
    Wie Du ja weißt, hatte ich keine Knie OP, noch nicht mal etwas gerissen oder gebrochen… lediglich ein stumpfes Trauma, dass mich 2013 im November jäh aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Das Knie und ich arbeiten nach wie vor daran. An einen Halbmarathon im Moment (über zwei Jahre danach) ist bei mir noch nicht zu denken. Ich habe gerade gestern erst die 10km Marke erobert. Mach langsam! :-) Geduld ist eine Tugend.
    Ich wünsche Dir davon in diesem Neuen Jahr 2016 ausreichend… und natürlich weiterhin gute Genesung.
    Alles Gute, Claudi

    • Danke für die netten Worte, Claudi! Ich hab großen Respekt vor Deiner Geduld, ganz ehrlich! So wie auch Margitta weiter unten schon schrieb, ist es wohl nur mit Geduld und Spucke zu machen, wenn man wieder „back on track“ will. Ich werde versuchen, die Balance zu halten, zwischen Geduld und Motivation… ;-)
      Dir auch ein gutes neues Jahr, vor allem mit viel *Gesundheit*!

  • Ich denke ja immer erstmal positiv und bin davon überzeugt dass der Körper eine ganze Menge wieder selbst „repariert“. Vorausgesetzt er wird geschont ;-)
    Pass auf dich auf, Ziele setzen motiviert zwar, aber „Trotz“ und Ungeduld sind nicht immer hilfreich.
    Komm gut ins neue Jahr!

    • Weise Worte, Oliver – und ich werde sie beachten: Wenn ich merke, dass mein Körper 2 Std. für einen HM im Frühjahr nicht packt, dann muss er das auch nicht! ;-)

      Auch dir wünsche ich ein gutes Jahr 2016 und vor allem viel Gesundheit!

    • Ich habe einen Senk-Spreiz-Fuß. Also platt. Dementsprechend „elegant“ setze ich ihn auf (quasi mittig)… Aber ich glaube ich verstehe, was Du meinst, Sebastian: natürlich versuche ich, so gut wie möglich abzurollen, um die Stoßbelastung zu minimineren. Außerdem trage ich maximal gedämpfte Schuhe (z.B. den Asics 33M). ;-)

      • Das klingt doch gut :). Bei aktivierter Muskelkette sind die Stoßbelastungen ja schon deutlich geringer. Ich drücke Dir die Daumen, dass es wieder besser wird. Vielleicht können wir die 2 Stunden gemeinsam angehen. Ich glaube nicht, dass ich schneller laufen werde. Mein Ziel war eigentlich deutlich unter 1:40 zu laufen, aber das ist noch nicht drin.

        Und natürlich ein frohes neues Laufjahr :)

        • Oh, Du bist in Venlo? Würde mich sehr freuen, wenn wir uns treffen! Ob wir dann auch gemeinsam laufen, sei davon mal unbenommen: ich bin eher der Typ, der lieber „für sich alleine“ unterwegs ist…
          Auch Dir ein gutes neues Jahr mit viel Gesundheit, Glück und Erfolg!

      • Hi Eddy, kann Dir die Cloud Runner empfehlen – seit 2 Jahren kein Knie Problem mehr :) schaue Dir die mal an. Gruss

  • Ich weiß nicht ob ich es wirklich gut finden soll, dass du wieder läufst wenn du solche Schmerzen hast. Ja, mir würde auch was fehlen und ich würde wahrscheinlich unausstehlich und vor allem fett werden ohne das laufen, aber deswgeen solche Schmerzen riskieren. Mal laufen trotz Schmerzen ist ja okay. Aber die jedes Mal gleich einkalkulieren zu müssen?!? Finde ich eher doof.

    • Ich muss mal etwas genauer beschreiben: während ich laufe, tut mir rein gar nichts weh. Das Laufen ist ein absoluter Genuss, wie eh und je. Erst NACH dem Laufen kommen die Schmerzen. Also wenn das Knie zur Ruhe gekommen ist und nicht mehr alles gut durchblutet (= geschmiert) wird. Wenn ich während des Laufens Schmerzen hätte, würde ich es wahrscheinlich sofort lassen…

      Auf die Schmerzen NACH dem Laufen richte ich mich eben ein. Und ich kann das minimieren, indem ich das Knie nur vorsichtig bewege. Und nach ein paar Tagen ist ja auch alles wieder gut.

      DAS macht die Sache für mich so kompliziert, Markus. Anderes Beispiel: Wenn ich eine große Tüte Chips aufreiße, dann genieße ich so lange, bis die Tüte komplett leer ist. Obwohl ich vorher weiß, was danach auf mich wartet! Dennoch kann ich es nicht lassen…

  • Moin, Eddy, bin ich der Meinung, du solltest dich weiterhin in Geduld üben, lass‘ dir Zeit, jeder Körper ist anders, jeder Körper reagiert anders auf eine OP diesen Ausmaßes.

    Auch bei mir kam der Zeitpunkt, an dem ich daran zweifelte, je wieder laufen zu können, nach 6 Monaten ging es dann steil aufwärts, und ich habe und hatte keinerlei Gedanken an irgendwelchen offiziellen Läufen verschwendet, bin froh, dass ich überhaupt wieder unbeschwert unterwegs bin. Auch meine Kondition ist wieder die alte, es hat sich gelohnt, geduldig und gelassen zu sein.

    Tu es einfach – die Ratschläge, trotz der Schmerzen weiter zu laufen, kann ich nicht nachvollziehen !

    Viel Glück !

    • SECHS Monate hat es bei Dir gedauert, bis es wieder aufwärts ging? Das ist ja der Wahnsinn, Margitta! Aber das gibt mir natürlich ein wenig Hoffnung, dass sich auch bei mir der Zustand noch weiter verbessern kann. Ich wär schon zufrieden, wenn es so bleibt, wie es jetzt ist. Aber noch besser wär auch nicht schlimm… :-D

      Und was die Schmerzen betrifft, lies bitte meinen Kommentar an Markus ;-)

  • Es tut mir wahnsinnig leid, Deinen Kniestatus zu lesen. Ich bewundere Deine Einstellung und hoffe, dass Du Dir und deinem Knie damit nicht zuviel zumutest. Beim Venloop bin ich nicht, aber wie wäre es mit dem Abendlauf ;) ???

    Wie sieht es denn mit Alternativen aus? Immerhin ist Deine Kathi doch „Queen of Spinnig“ oder nicht? Gibt es in Bremen und Umzug nicht einen guten Radladen, der gute Einsteiger Rennräder mit adäquater Beratung anbietet? Ich wäre mit dabei…

    Wünsche Dir und Kathi einen guten Übergang ins Jahr 2016 und dort weiterhin viel Erfolg und eine stabile Gesundheit

    • Den Abendlauf sollten wir auf jeden Fall wieder in den Kalender eintragen! Und Du bist natürlich wieder herzlich eingeladen, bei uns zu übernachten. Diesmal vielleicht mit der holden Gattin?!

      Die Alternativen zum Laufen sind für mich Spinning (im Studio nebenan!) sowie Kraft- und Cardio-Training. Rennradfahren ist nicht meins: dazu bin ich zu schissig. Sorry, ich muss also passen ;-)

      Wir sehen uns 2016 – einen guten Rutsch und Grüße an alle!

  • Ich denke du wirst schon wissen wann du so weit bist und deinen Körper nicht leichtsinnig kaputt machen, hoffe ich :-). Ich wünsche dir und deiner Familie einen guten Rutsch ins neue Jahr. VG Patrick

    • Genau das hoffe ich auch, Patrick! Und das habe ich weiter unten ja auch schon ein paar mal geschrieben: ich achte auf das Knie, und wenn die Schmerzen nach dem Laufen immer schlimmer werden, dann hör ich auch irgendwann mit dem Laufen auf. Aber im Moment hoffe ich noch, dass es nicht dazu kommt. We will see…

      Auch Dir wünsche ich einen guten Start in das neue Jahr: man liest sich! :-)

  • „Das Laufen beschränke ich auf 1 Einheit am Wochenende. Und maximal einen richtig langen Lauf (20 km oder mehr) alle 14 Tage. Und die Schmerzen danach halte ich eben aus. Es gibt schlimmeres im Leben!“

    Es gibt immer Schlimmeres, aber ob es langfristig wirklich so clever ist ein scheinbar so stark beschädigtes Knie wirklich noch mit einer Zielzeit unter Druck zu setzen?

    Na, musst du selbst wissen. Ich hoffe, dass du dir dein Knie damit nicht endgültig kaputt machst, so dass danach gar kein Laufen mehr möglich ist.

    • Danke für Deine ehrliche Meinung, lieber Benni! Natürlich habe ich nicht vor, das Knie durchs Laufen völlig „zu zerstören“ und ich horche nach jedem Lauf aufmerksam auf die Signale, die es mir sendet. Wenn es tatsächlich in den kommenden Monaten schlechter werden sollte, muss ich wohl oder übel die Notbremse ziehen und die Laufschuhe an den Nagel hängen. Aber noch isses nicht so weit und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt ;-)

    • Sehe ich ähnlich, 2 Stunden Zielzeit für den Halben sind zwar nicht die Welt aber eben weit entfernt von langsam angehen lassen. Ich persönlich würde erst einmal die Kraftaufbauphase abwarten bevor ich mir über Distanzen und Zeiten Gedanken machen würde. Kann es aber gut verstehen dass du wieder raus willst und das Laufen nicht aufgeben willst.

      Was du auch immer entscheidest, es ist dein Knie und werden deine Schmerzen sein deshalb will ich dir da nicht rein reden.

      • Hallo Sascha,
        die Distanz schaffe ich bereits wieder. Darum möchte ich nun am Gewicht arbeiten und dadurch die Zeit wieder verbessern. – Und wie ich schon an Benni schrieb: falls das Knie in den kommenenden Monaten tatsächlich mehr Zicken macht als jetzt, dann werde ich wohl oder übel auf schwimmen und radfahren umsteigen. Aber ich hege die Hoffnung, dass es nicht so weit kommt… ;-)

  • Ich sage oft und gerne: „höre auf den Herz.“ Hier sieht es aber anders aus >> „Wenn da nicht der Kopf wäre. Der will halt laufen.“ Natürlich kannst du Laufen ganz lassen, aber es macht dich verrückt. Muss das sein? ;-)

    • Puh, wenn doch alles viel einfacher wäre, Jürgen. Dann könnte ich Dir darauf auch jetzt eine klare Antwort geben. Aber wir Menschen sind halt kompliziert. Und damit meine ich Kopf UND Körper. – Und darüber hinaus: wenn alles einfach wäre, wär’s viel zu langweilig. So, jetzt hab ich viel geschrieben und wenig gesagt. Ich bitte um Nachsicht. Aber es gibt nun mal keine klare Antwort.

  • Irgendwie sind wir wohl Brüder im Geiste. Ich bin augenblicklich auf Grund meiner Magenprobleme schon mal froh einen 10er laufen zu können. Und mit „laufen“ bin ich auch bei einem Schnitt um die 8min/km. ;-)
    Und zum Thema Knie geht´s mir ähnlich.
    Laufen geht nicht so richtig – Gewicht geht nicht runter – Laufen geht nicht so richtig – Gewicht geht nich…………
    Aber auch ich werde weiter daran arbeiten und gebe die Hoffnung nicht auf. Halt die Ohren steif. Wenn gar nichts geht gehen wir beide im Harz halt Wandern!
    Einen guten Rutsch in´s neue Jahr Eddy, es kann eigentlich nur besser werden als das aktuelle!

    • …Deal, Gerd: Wenn nix mehr geht, dann gehen wir eben! Aber bevor es soweit ist, beißen wir uns noch eine Weile durch und versuchen dem Körper wieder ein paar Manieren bei zu bringen. Ich wünsche uns dabei viel Erfolg – und vor allem Dir keine weiteren Rückschläge mehr. Irgendwann ist ja mal genug! :-/

  • Hallo Eddy, lass dich nicht kleinkriegen. Ich habe seit 2 Monaten Achillesschmerzen, und laufe auch einfach weiter, ich versuche dem Koerper klar zum machen, dass ich der Chef bin.:-)… und plane fuer den 23.5. einen Vollmarathon in Luxembourg.

    Das wird schon, du schaffst das

    Cashmaster

    • Hui, noch so ein Verrückter… Naja, wer im Glashaus sitzt. Ich hoffe, Du bist bei aller Entschlossenheit auch so stark, dass Du weißt, wann der Körper gewinnt und der Kopf verliert. Das habe ich in meinem Blogpost nicht deutlich gemacht, aber ich habe mir durchaus meine Grenzen gesetzt. – Dir viel Erfolg bei der Vorbereitung und natürlich später beim Race in Luxemburg!

  • Lieber Eddy,
    Ich freue mich, dass es dir wieder etwas besser geht und was das laufen angeht: das wird schon! Ich kann gut verstehen, dass du trotz der Schmerzen laufen gehst…
    Der Anfang ist gemacht und jetzt kann es ja eigentlich nur besser werden!
    Ich kaufe auch in venlo und träume auch von einer 1:59h… Vielleicht sehen wir uns ja dann dort :)
    LG caro

    • Ich würde mich freuen, wenn wir uns in Venlo treffen, Caro! Ob ich bis dahin tatsächlich wieder die 2-Std-Marke schaffe, soll davon mal unabhängig sein… Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg (und Spaß!) bei der Vorbereitung. Tschakka!

  • Ich freu mich ja für deinen Optimismus und den eisernen Willen. Dafür dass du eigentlich gar nicht laufen sollst und dennoch oder besagt trotzdem einmal die Woche trainieren willst, ist das Vorhaben Halbmarathon schon recht gewagt. Ich weiß nicht, ob du dir damit was Gutes tust.
    Ich weiß – sowas würde ich auch nicht hören wollen. Und ich stehe jetzt als Miesepeter dar. Aber so kann ich wenigstens behaupten, ich hätte dich gewarnt! :D

    Alles Gute für 2016 wünscht
    Martin

    • Ich weiß Deine ehrliche Meinung zu schätzen und sehe Dich deswegen nicht als Miesepeter, Martin. Vielen Dank also für Deine Warnung. Glaub mir: ich achte schon auf Veränderung. Und falls es „schlimmer“ wird, dann werde ich auch mit dem Laufen aufhören. Aber ich drück mir selbst die Daumen, dass es nicht dazu kommt. ;-)

      Auch Dir einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr!

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Da wo ich laufe, ist auch meine GoPro mit am Start: Ich versuche, die unvergleichlich tolle Stimmung beim Laufen einzufangen. Die Videos gibt es hier und bei Youtube.