Corona hat mich erwischt

Fast zweieinhalb Jahre lang habe ich peinlich genau darauf geachtet, dass mich dieses doofe Corona-Virus nicht erwischt. Jetzt war ich geschäftlich für 3 Tage im Ausland – und zack, schon bin auch ich ein Mitglied im Club der Infizierten und Teil der Statistik der Neuinfizierten.

Ehrlich gesagt hatte ich aufgrund der Meldungen von eher milden Verläufen bei der vorherrschenden Omikron-Variante bei 3fach Geimpften die Angst vor schweren gesundheitlichen Schäden durch Corona ein wenig verloren, als ich mich gemeinsam mit ein paar tausend fremden Menschen durch die Terminals der Flughäfen in Bremen, in München und in Cluj (Rumänien) schieben musste.

Zwar fand ich es befremdlich, dass nirgendwo Masken getragen wurden – die waren erst beim Betreten des Fliegers vorgeschrieben?! – aber Angst hatte ich nicht. Corona hat seinen richtig großen Schrecken irgendwie verloren. Angst hätte mich wohl auch nicht davor bewahrt, mich bei einem dieser unzähligen Menschen dann auch tatsächlich anzustecken.

So jedenfalls muss es passiert sein. Kurz nach meiner Rückkehr bekam ich Symptome, die ich zunächst für eine durch die Klimaanlagen verursachte Erkältung hielt. Nachdem ich dann aber binnen zwei Tagen so schlapp wurde, dass selbst die Treppen von nur einer Etage mich so fertig machten, wie ein kompletter Marathonlauf, war klar, dass in meinem Körper mehr kaputt ist, als vermutet. Der positive Schnelltest bestätigte diesen Verdacht.

Also ab ins Bett, abwechselnd schwitzen und frieren, und möglichst viel schlafen. So verging eine Woche. Seit gestern ist der Test wieder negativ und mein Körper fühlt sich wieder besser an. Jedenfalls muss ich nach dem Gang in mein Arbeitszimmer im ersten Stock jetzt nicht mehr duschen. Es geht also wieder aufwärts.

An Sport denke ich aber auch in den kommenden Tagen noch nicht. Seit dem 29.06. ist Sendepause, was meine Aktivitäten betrifft. Und von mir aus darf die Cardio-Load Kurve ruhig noch ein paar Tage „unterfordernd“ anzeigen, bevor ich wieder angreife. Da bleibe ich völlig entspannt. Alles zu seiner Zeit.

Danke fürs Lesen: bleibt oder werdet gesund!






Teile diesen Beitrag: #sharingiscaring – Dankeschön! ❤️

6 comments

    • Ich finde nicht nur den Fehler in den Zeilen nicht, sondern auch nicht die Bedeutung deines Kommentars, liebe Annalina. Was auch immer du mir sagen willst: probierst du es bitte noch einmal? Gern in der Version „für Dummies“, das wäre wirklich wunderbar. Lieben Dank für deine Mühe!

  • Ich hatte den Mist rund um Ostern. War eher harmlos, aber ich hatte Schiss, dass ich bis zum Rennsteig nicht wieder auf die Beine komme. Ist dann noch mal gut gegangen – abgesehen vom fehlenden Training. Summa summarum aber alles Jammern auf hohem Niveau. Da sind wir beide noch gut bedient, wenn man sich andere Verläufe ansieht.

    Gute Besserung weiterhin!

    • Du hast natürlich absolut recht, Martin: im Vergleich zu manch anderen Leuten haben wir diese Erkrankung sicherlich gut überstanden. Jammern dürfen wird trotzdem, finde ich. Natürlich auf unserem Niveau. Bis hoffentlich bald wieder und viele Grüße!

    • Vielen lieben Dank, Erik! Stimmt, das Bloggen klappt wieder – aber offen gesagt auch das noch nicht wieder 100%, denn dieses seltsame Virus hat wohl auch meinen Denkapparat attackiert…

      Jedenfalls bin ich nach ein paar Stunden Arbeit sehr erschöpft und ich bemerke ungewöhnlicherweise häufig Kopfschmerzen.

      So, genug gejammnert. Alles wird gut. Tschakka! :-)