Gruppenfoto LBC2019

Letztes Wochenende war es wieder so weit: ich habe mich mit ein paar lieben Menschen getroffen, die genau so durchgeknallt sind, wie ich. Durchgeknallt? Naja, wer reist schon quer durch die Republik, nur um sich dann ein Wochenende lang die Seele aus dem Leib zu rennen, lebensgefährliche Stunts mit wackeligen Kanus auszuprobieren und fremde Männer in ihren Datschen um alkoholische Getränke anzubetteln, ohne deren Sprache zu beherrschen? Das ist schon echt durchgeknallt. Oder anders: das ist das Lauf-Blogger-Camp!

Wenn ich die Protagonisten auf dem Titelbild durchzähle, komme ich nur auf ein Drittel so viele Bekloppte, wie noch vor drei Jahren! Sind unsere Anforderungen zu hoch? Oder sterben die Blogger jetzt wirklich aus? Beides kann nicht stimmen, denn sonst wäre auch ich längst nicht mehr dabei: Beim Laufen kann ich schon seit ca. 20 Kilo bzw. drei, vier Jahren nicht mehr mit unseren Bergziegen und Ultraläufern mithalten. Und auch beim Bloggen zähle ich mittlerweile zu den Schlusslichtern. Zur Einordnung: weniger als eine Woche nach unserem diesjährigen Zusammentreffen haben Heimo, Martin, Thomas und Andreas ihre Beiträge (Links gibt’s gleich) schon fertig getippt und ins Netz gestellt, während ich heute erst dazu komme! Und die Jungs haben das Event nicht nur mal schnell runtergebloggt: Da sind Artikel entstanden, bei denen Dir die Tränen laufen – und zwar vor Lachen! Was die Kollegen da in die Blogs getippt haben, ist wirklich allererste Sahne. Nachdem ich die Berichte gelesen hatte, habe ich ernsthaft überlegt, ob ich selbst überhaupt noch was schreibe, oder einfach nur auf die wunderbaren Beiträge der anderen verweise.

Ich komme vom Thema ab. Die Frage, warum nur 6 Laufblogger das Wochenende im Camp verbracht haben (übrigens wie schon im letzten Jahr) kann ich nicht beantworten. Ich kann aber sagen, dass jeder Lauf-Blogger, der sich dieses Ereignis durch die Lappen gehen lässt, echt was verpasst! Den Beweis darf ich eigentlich nicht bringen, denn unser Ehrenkodex besagt, dass alles, was bei unseren inzwischen legendären Begegnungen passiert, immer streng geheim bleibt.

Diesmal allerdings haben die Blogger-Freunde in ihren Beiträgen einige doch ziemlich intime Fotos gepostet („Sie haben mich ins Gesicht gefilmt, das dürfen Sie nicht!“) und interne Informationen veröffentlicht. Daher muss auch ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn ich Euch jetzt ein paar Szenen zeige. Et voilà:

Das Lauf-Blogger-Camp 2019 in 60 Sekunden

Natürlich kann ein Video in einer Minute nicht im Ansatz zeigen, was an einem kompletten Wochenende im Lauf-Blogger-Camp alles passiert. Aber so eine vage Vorstellung kann ich Dir damit hoffentlich vermitteln. Was wir im Einzelnen alles er- und überlebt haben, werde ich also hier nicht aufschreiben. Das haben die Jungs in ihren Artikeln nämlich schon ausführlich erledigt – und ich finde Wiederholungen echt langweilig. Lies aber die anderen Blogposts unbedingt! Wie gesagt: Dir werden die Tränen laufen, das kann ich versprechen. Als keiner Teaser hier die Themen, die Dich erwarten, inklusive einiger Fotos, von denen ich mir wünsche, ich hätte sie zensieren dürfen:

  • bis zu 3 Laufeinheiten
  • eine mehrstündige Kanutour
  • ein wunderbarer Grillabend
  • der Besuch in einer Pizzeria
  • die Einkehr in Boys Weinausschank
  • die Begegnung mit dem Wegebierverkäufer
  • Zimmer mit Dusche Dusche mitten in den Zimmern

Klingt das interessant, oder klingt das interesssant? Es ist interessant! Aber ich höre an dieser Stelle auf und entlasse Dich hoffentlich voller Erwartung auf alle schmutzigen Details aus diesem Blog. Klick Dich weiter zu den Beiträgen der Kollegen. Aber hol Dir vorher ein Taschentusch – das wirst Du brauchen, um die Tränen abzuwischen. Die werden wie gesagt vom Lachen kommen, oder aber weil Du traurig bist, nicht dabei gewesen zu sein. So, nun bitte hier entlang:

Die Teilnehmer des Laufbloggercamp 2019 bei der Weinprobe.

Ich glaub, ich hab mir weiter oben selbst ins Knie geschossen… Eigentlich solltest Du ja nach der Aufforderung, meinen Blog zu verlassen, gar nicht bis hier hin kommen. Umso schöner, dass Du trotzdem bis zum Ende durchgehalten hast! Vielen lieben Dank fürs Lesen – und wer weiß: vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Lauf-Blogger-Camp?

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