Mit dem Rad zur Arbeit in Bremen

Mit dem Rad zur Arbeit in Bremen

Um mich auf den nun unmittelbar bevorstehenden Wanderurlaub in Tirol perfekt vorzubereiten, habe ich mir nicht nur neue Wanderschuhe geleistet, sondern auch – endlich – eine neue ActionCam, nämlich die GoPro HERO 7 in der Black Edition. Ich habe ‚endlich‘ geschrieben, weil immerhin fast 7 Jahre (!) vergangen sind, seitdem mir Kathi meine erste GoPro (HERO 2) auf den Gabentisch gelegt hatte. Der Wechsel bedeutet also einen riesengroßen Sprung vom inzwischen quasi antiken Modell 2 aus 2012 direkt auf das derzeit modernste Modell 7. Meine Erwartungen sind entsprechend hoch!

Gestern habe ich die neue Cam zum ersten Mal ausprobiert. Ich habe die GoPro auf dem Lenker meines Fahrrades befestigt und im Zeitraffer-Modus meinen Weg zur Arbeit aufgezeichnet. Hintergrund: ich habe vor, die eine oder andere Wandertour per Zeitraffer-Aufnahme festzuhalten, und ich wollte schon mal ein Gefühl dafür bekommen, wie das Ergebnis aussehen kann.

Mit der alten Kamera waren solche Filme immer sehr ruckelig und verwackelt. Mit der 7 Black verspricht GoPro jetzt ultraflüssige Videos mit einer Gimbal-ähnlichen Stabilisierung, aber ganz ohne Gimbal. Mal sehen, ob sich die neue Technik auch bei einem Zeitraffer-Video positiv auswirkt.

Mein direkter Weg zur Arbeit ist ungefähr 10 Kilometer lang. Für das Video habe ich aber einen Umweg gemacht, den ich auch immer nehme, wenn das Wetter so klasse ist, wie gestern. Die Strecke ist dann zwar 15 Kilometer lang, aber es gibt keine einzige Ampel (!) und eine tolle Landschaft mit viel Wasser, Wiesen und Wegen. 

Natürlich lasse ich auch immer meinen Fitnesstracker laufen, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin (zurzeit eine Polar M600). Daher kann ich Dir hier einen Screenshot der aufgezeichneten Strecke, sowie der gemessenen Daten präsentieren. Wenn Du mehr Details sehen willst, kannst Du die komplette Einheit hier online einsehen.

Das ist also der Weg, den es im Video zu sehen gibt:

Weg zur Arbeit in Bremen: von Arsten in die Überseestadt
Mein Weg zur Arbeit in Bremen

Gestartet bin ich im Bremer Süden – in Arsten – und das Ziel liegt in der Überseestadt. Wie Du auf der Karte sehen kannst, fahre ich dabei fast ohne Ausnahme immer am Wasser entlang. Das empfinde ich als puren Luxus, und ich genieße jede Minute, jeden Meter, jeden Tag!

Ich denke, das Video macht deutlich, was ich meine. Es ist nämlich tatsächlich richtig gut geworden – jedenfalls ist das mein subjektiver Eindruck vom ersten Versuch. Die 40 Minuten auf dem Rad sind in 4 Minuten komprimiert, und ich habe sie noch mit einigen Texthinweisen und einer Hintergrundmusik versehen. Die Tachometer-Anzeige ist übrigens ein Feature, das die GoPro App bietet: gefällt mir! :-) 

Ich arbeite im Schuppen Eins im Europahafen. Nimm Dir etwas Zeit, und komm mit auf meinen Weg zur Arbeit:

Na, was sagst Du: ich hab doch wirklich einen wunderbaren Arbeitsweg, oder? :-D






Teile diesen Beitrag: #sharingiscaring – Dankeschön! ❤️

11 comments

  • neben dem Laufen interessiere ich mich auch für das Fahrradfahren. Bin deshalb ca. 15 Jahre Mitglied beim ADFC, der seinen Sitz in Bremen hat. In meiner aktiven Zeit bewarb ich die ADFC Aktion „mit dem Fahrrad zur Arbeit…“ durch verteilen von Flyern.
    Eine schöne flache Strecke in Bremen.
    Wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, habe ich zwei Brücken und ca. 10-12 KM vor mir.
    Die zweite Brücke hat es in sich. Hier Riss mal die Kette… und dazu eine Steigerungen zur Brücke von ca. 400 Metern.

    • Durch das Video im Beitrag wurde ich auf eine ähnliche Aktion (von einer Krankenkasse) aufmerksam, bei der es Punkte für jeden Kilometer gibt, den man mit dem Rad zur Arbeit und zurück fährt. Von solchen Aktionen kann es meiner Ansicht nach gar nicht genug geben. Und ich finde es klasse, dass auch Du mit dem Rad zur Arbeit fährst – auch wenn es manchmal nicht immer „rund läuft“… ;-)

  • Hi Eddy,
    bei der schönen Strecke kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man wirklich gerne jeden Tag das Rad nimmt. Vor allem der Streckenabschnitt an der Weser entlang könnte wohl selbst mich davon überzeugen mal öfter das Rad zu nehmen! :D
    Viele Grüße
    Jahn

    • Neid ist ja bekanntlich die höchste Form der Anerkennung. Insofern sag ich mal vielen lieben Dank! :-)

      Schöne Grüße nach Bad Zwesten

  • Cooles Video. Geht aber wohl auch nur wenn man beim Aufnehmen nicht extrem wackelt, die Kamera also gut befestigt ist. Stell ich mir dann beim Laufen etwas schwerer vor.
    Und wie bist du im Europviertel die letzen beiden 90° Kurven mit fast 30km/h lebend um die Ecke gekommen? :)

    • Du bist wirklich ein Fuchs, Markus: mir war erst beim x-ten mal Hinsehen aufgefallen, dass die Tachoanzeige nicht genau zum Bildausschnitt passt. Da hat die App eine Verzögerung von wenigen Sekunden „eingebaut“. Und darum sieht es so aus, als würde ich full speed durch Kurven heizen… ;-)

      Was das Wackeln betrifft, bin ich wirklich überzeugt: ich war am Wochenende Wandern und hab die Kamera an den Gurt des Rucksacks geklemmt. Das Ergebnis ist genau so gut, wie das hier gezeigte. Die Stabilisierung funktioniert also tatsächlich perfekt. Running ist dann natürlich noch eine Herausforderung, die es zu testen gilt, aber ich bin zuversichtlich, dass es klasse aussehen wird.

      Danke für Dein Feedback!

  • Ich korrigiere und gebe zu: es gibt doch EINE Ampel auf der Strecke. Danke für den entsprechenden Hinweis (leider nicht hier, sondern bei Facebook), lieber Markus Kettler! – Wer genau aufpasst, sieht die Ampel tatsächlich, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm habe…

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Da wo ich laufe, ist auch meine GoPro mit am Start: Ich versuche, die unvergleichlich tolle Stimmung beim Laufen einzufangen. Die Videos gibt es hier und bei Youtube.