Letztes Wochenende bin ich nach Hildesheim-Himmelsthür gefahren, um am 20-jährigen Klassentreffen meiner Uhrmachermeister-Kollegen teilzunehmen: in Hildesheim hatten wir nämlich die Meisterschulbank gedrückt und unsere Prüfungen absolviert. – Boah, 20 Jahre ist das also nun schon wieder her? Okay, das ist ein anderes Thema… ;-)

Natürlich hatte ich auch meine Laufschuhe im Gepäck: ich wollte am „morgen danach“ eine große Runde laufen, um eventuellen Restalkohol auszuschwitzen und mich für die Rückfahrt nach Bremen fit zu machen. Das funktioniert und ist besser als Aspirin & Co!

Wohin aber soll man laufen, wenn man die Umgebung nicht kennt und nicht orientierungslos und schwitzend durch eine Fußgängerzone traben will? Die Antwort: HighTech!

Schritt eins: Strecke finden

Um eine Strecke zu finden, die nicht durch die Innenstadt führt, habe ich GPSies genutzt: einfach den Zielort eingeben und dann per Mausklick eine Strecke „abstecken“, die sowohl durch die gewünschte Umgebung führt, als auch von der Länge her passt. Diese Strecke wird dann gespeichert. Alternativ kann man auch Strecken wählen, die andere GPSies-Nutzer bereits gespeichert haben. Dies ist das Profil, das ich mir „ausgedacht“ hatte:

Schritt zwei: Trainingscomputer füttern

Die auf bei GPSies.com gespeicherte Strecke kann in verschiedene Formate exportiert werden. Dadurch kann ich den Kurs in meinen Forerunner 305 importieren.

Dort werden für die Orientierung relevanten Daten bereit gehalten und der Laufcomputer führt  mich mit Hilfe einer Karte problemlos durch den Streckenverlauf (siehe Bild links).

Alternativ kann man sich auch mit einem Kompass die Richtung weisen lassen. Diese Kompass-Anzeige ist sehr hilfreich, wenn man die Strecke verlassen hat und wieder zurück finden möchte.

Wenn vor dem Start auch noch gespeichert wird, mit welchem Tempo die Strecke voraussichtlich absolivert werden soll, kann man den Forerunner zudem auch als Trainingspartner verwenden und quasi „gegen die Uhr laufen“.

Davon habe ich an diesem Wochenende allerdings keinen Gebrauch gemacht. Denn schließlich wollte ich keinen Rekord brechen, sondern lediglich wieder zum Hotel zurück finden. Und das ist mir ziemlich gut gelungen. Und  später habe ich auch die Strecke von Hildesheim nach Bremen problemlos geschafft… HighTech sei Dank ;-)

Adrenaline für den Marathon
Durch Gruppenzwang zur Belastungsgrenze

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