Wenn man nichts zu sagen hat: einfach mal die Fresse halten! :mrgreen: Das gilt auch für diesen Blog. Darum kann es auch mal über 4 Wochen dauern, bis ein neuer Beitrag erscheint. Sommerloch? Naja, es gibt gerade keine Wettkämpfe. Nur das normale Lauftraining. Und darüber zu schreiben, finde ich langweilig. Aber hier ist mal wieder was:

Laufen mit High-Tech im Internet-Zeitalter

Ausschnitt einer Streckenplanung mit GPSiesManchmal will ich auf neuen Wegen laufen. Und das gelingt mir, auch ohne extra Urlaub zu buchen. Dem Internet und nützlichen Tools sei Dank. 🙂 Um neue Wege zu entdecken, nutze ich GPSies: hier klicke ich mir einfach neue Routen am Monitor zusammen. Total praktisch: die blaue Linie folgt automatisch den existierenden Wegen.

Ich vermeide Hauptstraßen und suche mir stattdessen kleine Wege in möglichst „grüner Umgebung“. Dabei habe ich ständig die Distanz im Blick; so kann ich leicht einen 10er, oder einen langen Lauf planen.

von GPSies zu GarminWenn die Route komplett geplant ist, übertrage ich sie auf meinen Forerunner. Auch das ist heute kinderleicht: Forerunner mit Rechner verbinden und Daten übertragen. – Das war’s!

Eigentlich könnte es jetzt los gehen. – Aber halt: mit Musik läuft es sich viel besser…

Playlist auf iTunesAlso noch iTunes starten und eine neue Playlist basteln: Je nach Stimmung, Lauftempo und Streckenlänge klicke ich mir die Titel zusammen. Dabei achte ich darauf, dass die Gesamt-Spieldauer zum Lauf-Umfang passt! 😉

Nach Übertragung der Playlist auf das iPhone sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Laufen muss man auch im High Tech Zeitalter immer noch selbst: also raus und los!

runtastic MotivationenLos!! – …äh… Nein!! – Moment noch…

Natürlich muss sich der Forerunner erst seine Satelliten suchen, damit er mich genau entlang der geplanten Route navigieren kann. Das dauert noch ein paar Minuten.

Diese Zeit nutze ich, um meine runtastic App zu starten. Denn ich lass mich unterwegs hin und wieder gern von Euch anfeuern: Diese Live-Motivationen sind manchmal das Salz in der Suppe, vor allem wenn es lang und einsam wird…

…der allerletzte Check:

  • hat Garmin seine Position gefunden?
  • überträgt der Brustgurt korrekte Pulsdaten?
  • sitzen die Ohrhörer und läuft die richtige Playlist?
  • sind die Live-Motivationen bei runtastic aktiviert?

OK, GO! Es geht tatsächlich los! Während die Musik das Keuchen übertönt, wandert der Blick auf das Display des Forerunners, damit ich bloss nicht die Orientierung verliere…Garmin Forerunner Navigation

Lacht nicht: ich bin bekennender Orientierungs-Legastheniker und schon aufgeschmissen, wenn ich eine mir bekannte Strecke in entgegengesetzter Richtung laufen soll! 😳

Nach dem Lauf werden die aufgezeichneten Daten an den Rechner übertragen, verglichen, ausgewertet, archiviert – und vergessen. Und nach dem Duschen geht’s auf die Waage mit WLAN-Anschluss, damit auch die Gewichtsdaten gespeichert werden… 😀

Legales Doping beim Laufen
schneller laufen = weniger verbrennen?

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