Dieses Wochenende starten tausende von Läufern bei einem Marathon oder Halbmarathon. Bei runnersmap sind mehr als 20 Locations in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingetragen. Und während all diese Sportler nervös einem ganz persönlichen Ziel und dem Runners High entgegen fiebern, stehen meine Laufschuhe für einen lockeren Lauf bereit.

Zwischen 15 und 20 Kilometer sollen es werden. Die Zeit soll dabei keine Rolle spielen. Heute will ich es wie einige Bloggerfreunde halten und das Laufen einfach nur genießen (einer davon sogar jeden Tag!). Keine Bestzeit, keine Distanz, sondern der Genuß ist heute mein Ziel.

Samstag, 10:30 Uhr  – Trübe Aussichten

Das Thermometer zeigt leider nur 9 Grad an und es ist ziemlich grau. So sieht also unser Wonnemonat 2010 aus? Schade – aber heute ist das egal: lange Hose, Fleecepulli und Jacke lassen mich das Wetter vergessen. Und außerdem werde ich mich durch mein Hörbuch ablenken lassen: Julia Durant wird heute Das Syndikat der Spinne auffliegen lassen, schätze ich, denn ich nähere mich dem Ende der 20 spannenden Stunden…

Samstag, 11:15 Uhr – Rückenschmerzen

Oha, ich bin ja gar nicht gut drauf. Erst 5 km auf der Uhr. Der Rücken tut ganz schön weh und lenkt mich ab. Ich werde ein paar Schritte langsamer. Meist geht es nach ein paar Kilometern besser. Irgendwie entkrampft sich dann alles. Na hoffentlich!

Samstag, 12:15 Uhr – Die Sonne kommt

Nun wird es doch noch schön. Und warm. Herrlich. Mein Rücken schmerzt auch nicht mehr. Etwas langsamer laufen hat geholfen. Ich konzentriere mich auf Julia Durants Ermittlungen. Ganz schön spannend. Und es läuft…

Samstag, 13:00 Uhr – Ich habe fertig

Zwischendurch hab ich die Kilometer gar nicht bewußt gezählt oder wahrgenommen. Bin einfach nur locker gelaufen (und hab den Forerunner aufpassen lassen; für’s Tagebuch *zwinker*). So sind bei meiner Hafenrunde immerhin 21 km zusammen gekommen. Halbmarathon. Ganz locker und entspannt. Ich bin zufrieden. Und überhaupt nicht ausgepowert.

Sonntag, 8:00 Uhr – Ich kann schon wieder

Die Sonne scheint! Und es soll heute wärmer werden als gestern. Da lockt es mich schon wieder nach draußen. Ich werde heute auf jeden Fall wieder laufen. Regeneration? Ist irgendwie nicht nötig. Nur ein Gel-Pflaster für meinen Zeh und diese blöde Blase.

Wie weit? Keine Ahnung! Wie lange? Mal sehen! Wie schnell? Was weiß ich!

Hauptsache, ich kann wieder laufen. Ohne Druck. Nur wieder genießen. Und mich gut fühlen:

Davor – dabei – danach!

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