Eigentlich wollte ich gestern Abend nach der Arbeit noch eine Runde laufen gehen. Schön mit dem aktuellen Krimi im Ohr (zurzeit höre ich Das Syndikat der Spinne – ziemlich cool!) eine lockere 10-Kilometer-Runde durch die Überseestadt in Bremen. Da braucht man nicht auf Verkehr achten und kann so richtig abschalten, bzw. sich auf das Hörbuch konzentrieren.

Aber anstatt um 20 Uhr noch einmal die Laufschuhe zu schnüren und den iPod zu starten, konnte ich es kaum erwarten, endlich zu Hause anzukommen, mich auf die Couch zu legen und unter einer kuschlig-warmen Decke zu verkriechen…

Um diese Zeit stand das Thermometer nämlich unterhalb der 6 Grad Marke. Gefühlt war es aber auf jeden Fall unter dem Gefrierpunkt, denn es wehte auch noch ein ziemlich unangenehmer Wind. Nee, da wurde aus ursprünglicher Lust ganz schnell ein Frust. Ich hatte zwar eine Gänsehaut. Und auch Gefühle waren vorhanden…

Aber das waren auf keinen Fall „Frühlingsgefühle“ im Sinne dieser Wortschöpfung. Wer übrigens erklären kann, was Frühlingsgefühle nun genau sind, der kann dazu gern eine Definition bei Wikipedia hinterlegen. Die fehlt zu diesem Begriff aktuell noch, wie Du hier sehen kannst: Frühlingsgefühl bei Wikipedia.

Ein Blick auf die Vorhersage von wetter.com stimmt mich aber nicht nur wieder versöhnlich mit Petrus, sondern macht mich sogar richtig fröhlich: für Sonntag werden doch tatsächlich satte 19 Grad vorausgesagt! Dazu kaum Wind, nur eine leichte Bewölkung und ein Niederschlagsrisiko von 10%. Ich bin sicher, dass sich spätestens dann die Frühlingsgefühle einstellen werden! Darauf freu ich mich also jetzt schon. Und natürlich auf einen laaaangen Lauf in der Frühlings-Sonne.

28 km + 14 km sind noch kein Marathon
Die Magie des Marathon

1 Kommentar

Mach mit und hinterlasse einen Kommentar

Feedback