Während ich diese Zeilen tippe, hält das Corona-Virus die Welt im Würgegriff. Als hätte ein höheres Wesen einfach auf Stop gedrückt, steht das Leben der Menschen von einem Tag auf den anderen fast komplett still.

Darum sitze ich jetzt am Computer und nicht im Auto. Denn eigentlich wäre ich genau jetzt auf der Autobahn unterwegs in Richtung Venlo, wo um 14 Uhr der Venloop 2020 starten sollte. Eigentlich. Natürlich ist auch dieses Event abgesagt. So wie alle Veranstaltungen rund um den Globus.

Ich hatte mir fest vorgenommen, dieses Wochenende endlich mal wieder einen Halbmarathon zu schaffen. Das letzte mal bin ich vor 5 Monaten so eine Strecke am Stück gelaufen. Die Zeit sollte keine Rolle spielen, sondern die Distanz. Mein Plan: wenn ich endlich wieder einen Halben schaffe, kann ich mich auch wieder an längere Distanzen wagen. Denn ich will irgendwann auch wieder einen kompletten Marathon laufen. 

Weil ich mir also dieses Ziel gesteckt hatte, wollte ich mich auch nicht durch so ein saublödes Virus davon abbringen lassen. Glücklicherweise ist es (noch?) erlaubt, sich sportlich im Freien zu betätigen, so lange man dabei alleine bleibt, oder maximal zu zweit: es gilt ein Kontaktverbot, aber keine Ausgangssperre.

Diese Regel habe ich genutzt – und einen wunderschönen Tag voller Sonnenschein! – und bin kurzerhand bereits gestern hier in meiner Hood über Feldwege und möglichst einsame Straßen gelaufen. Und ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe.

Nimm das, Virus!

Venloop in Bremen

P.S. Die RunnersWorld hat sich eine lustige Idee einfallen lassen: wer statt eines abgesagten Events ein privates Rennen absolviert, kann sich dafür mit einer Ersatz-Urkunde belohnen. Die Aktion läuft unter dem Hashtag #CORONATHON, und hier findest Du den Download-Link für Deine Urkunde. Danke für den Hinweis, liebe Claudia!

 

Danke ♡ fürs Lesen & bleib gesund!

Herzliche Grüße,

Laufen in der Krise

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