Projektmanagement to go

26. Juli 2010 – 14:16


Kommenden Donnerstag habe ich ein Vorstellungsgespräch zu meiner Bewerbung als E-Commerce Projektmanager. Und weil ich diesen Job wirklich gerne haben möchte, bereite ich mich gründlich auf den Termin vor:

Bei amazon habe ich einige Fachbücher bestellt. Bei der Fernuniversität in Hagen habe ich einen Kurs auf CD gekauft. Ich habe mit interessanten Personen Gespräche geführt. Und ich habe mir die ganze Woche frei genommen

Projektmanagement im Sport-Blog: was soll das?

Die Vorbereitung lässt sich auch prima mit dem Sport verbinden: dazu habe ich mir ein Projektmanagement-Hörbuch gekauft. Davon lasse ich mich derzeit bei einigen langen Läufen berieseln. Das ist mal etwas anderes, als ein Krimi oder fetzige Musik. Aber nicht weniger interessant!

Wichtiger Hinweis für alle Männer:

Da wir Männer uns ja nur auf eine Sache konzentrieren können, klappt die Kombination aus Laufen + Lernen nur bedingt. Um den Lernerfolg zu maximieren ist es darum wichtig, das Laufen zu einem möglichst unterbewussten Vorgang zu machen. Das funktioniert wie folgt:

  • Wähle einen Dir bestens bekannten Streckenverlauf
  • Die Strecke muss landschaftlich stink langweilig sein
  • Die Laufstrecke muss vom (Auto-) Verkehr getrennt sein

Ich laufe also zum Lernen “meine” Hafenrunde in Bremen, weil die Strecke alle Kriterien erfüllt und außerdem (bzw. deswegen) überhaupt nicht von anderen Läufern frequentiert wird. Und weil ich ja genug Zeit habe, kommt morgen noch ein zweites Hörbuch an:

Projektmanagement für Dummies ;-)

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Puls messen: 59 Euro. Puls kontrollieren: unbezahlbar

23. Juli 2010 – 16:27

Vor einigen Monaten hat der Brustgurt meines Forerunners seinen Dienst quittiert. Einfach so! Trotz neuer Batterie lieferte er nur noch total falsche Werte. Seitdem laufe ich “nach Gefühl”. Nun aber wurde mein neuer Brustgurt geliefert und heute morgen war seine Premiere:

Brustgurt mit Tiefpreis-Garantie

Für 59 Euro bietet amazon.de den Gurt mit einer Tiefpreis-Garantie an. Wenn man aber berücksichtigt, dass der Forerunner komplett mit Gurt derzeit 169 Euro kostet, ist das immer noch ein stolzer Preis.

Ich hab ihn mir dennoch geleistet. Und zwar aus zwei Gründen:

Erstens wurde der Gurt weiterentwickelt. Er besteht nun komplett aus Textil und ist damit sehr angenehm zu tragen. Die stark verkleinerte Sendeeinheit erhöht den Tragekomfort ebenfalls.

Zweitens will ich meinen Puls endlich wieder ganz genau kontrollieren.
Natürlich kenne ich meine Werte so in etwa auch ohne Digitalanzeige.
Aber ganz genau dann eben doch wieder nicht…

Wenn ich im Bereich der Fettverbrennung laufen will (und das hab ich wirklich nötig!), dann ist Pulsmessung wichtig. Ich neige nämlich dazu, für meine Verhältnisse zu schnell – also mit zu hohem Puls – zu laufen!

Fettverbrennung durch Pulskontrolle

Jetzt kann ich also endlich wieder im richtigen Pulsbereich trainieren. Hoffentlich macht sich der Erfolg auf der Waage entsprechend bemerkbar. Denn ganz einfach ist es nicht, langsamer zu laufen, als man eigentlich will. Heute war’s jedenfalls noch nix mit der Fettverbrennung. Aber da wollte ich ja auch nur den Gurt testen…

Dextro Energy Triathlon 2010 in Hamburg

18. Juli 2010 – 10:45

Ich bin zwar nur ein Genuß- und Schönwetterläufer. Aber hin und wieder brauche ich echte Wettkampf-Atmosphäre. Und darum stand ich gestern am Start der Jedermann-Staffel beim Dextro Energy Triathlon in Hamburg. Trotz Erkältung. Und trotz Stau auf der A1.

Lange geplant und doch fast verpasst

Der Extro Energy Triathlon ist mit weit über 8.500 Teilnehmern inzwischen das größte Event der Welt. Aber es gibt nur 100 Startplätze für die Jedermann-Staffel. Und die sind meist 48 Stunden nach der Ausschreibung schon vergeben. Einen davon hat Anke uns aber schon letztes Jahr gesichert. Start: 17.07.2010 um 10:46 Uhr

Da Kathi und ich aus Bremen anreisen, ging es schon um 7:30 Uhr auf die Autobahn. Und kurz danach in den ersten Stau: Ferienbeginn in NRW – und alle wollen gleichzeitig an die Ostsee oder nach Skandinavien. Und dann: Vollsperrung der A1 für den Einsatz eines Hubschraubers. Um es kurz zu machen: wir erreichten den Startplatz am Ballindamm gerade noch pünktlich.

1. Anke: Neopren verboten, Blaualgen in der Alster

Anke ist unsere Schwimmerin und durfte die Staffel in der 26 Grad warmen Binnenalster-Badewanne eröffnen. Und zwar ohne Neo: der ist nämlich ab 22 Grad offiziell verboten. Im Badeanzug schaffte sie die Strecke in 00:09:51

… und lief dann ganz grün in die Wechselzone: durch die heißen Tage haben sich in der Alster eine Menge Blaualgen gebildet. Obwohl sie nicht so heißen, schimmern diese Dinger tatsächlich grün. Ich hab auch ein Beweisfoto gemacht.

2. Kathi: Brille vergessen und Rad defekt

Kathis Sport-Tasche war gepackt wie für einen mehrtägigen Urlaub. Aber ein wichtiges Utensil hat trotzdem gefehlt: die Sonnenbrille! Normalerweise nur modisches Accessoire. Aber bei 40 km/h mit dem Rad unverzichtbares Equipment. Glücklicherweise konnte Anke aushelfen.

Weniger Glück hatte Kathi dann mit ihrem Rad: unterwegs musste sie entsetzt feststellen, dass sich die hohen Gänge nicht schalten ließen. Und so hat sie wie eine Nähmaschine gearbeitet, um die Strecke in 00:44:49 zu schaffen.

3. Eddy: Supergirl Ina Menzer abgehängt

Ich hatte die Ehre, unsere Staffel mit dem Ziel-Einlauf abzuschließen. Der Preis dafür: eine Stunde in der Wechselzone nervöses Warten, bis es endlich los geht. Mir gegenüber machte sich ein echtes Supergirl bereit für ihren Sprint. Davon habe ich mich aber nicht beeindrucken lassen.

Von meinen Atembeschwerden allerdings schon: unterwegs beschloss ich, bei Erkältung künftig auf Wettkämpfe zu verzichten. Weil aber alles nicht sooo schlimm war, lief ich nach 00:24:14 glücklich über die Zielmatte. Supergirl habe ich überholt. Sie ist übrigens Boxerin und gehörte zur Promistaffel.

Inklusive unserer “Aufenthalte” in der Wechselzone kommen wir auf eine Zielzeit von 1:27:14 und landen damit auf Platz 41. Also immerhin in der ersten Hälfte. Falls es Dich interessiert: hier sind alle Detailzeiten, gemessen von Mika-Timing.

Insgesamt waren wir aber zu sechst: Sven, Jens und Frederic bildeten unsere Konkurrenz-Staffel. Die drei Jungs waren 59 Sekunden schneller als wir und schafften es damit auf Platz 35: Herzlichen Glückwunsch!

Nach Regeneration (mit Erdinger, na klar!) und Shopping in der City wurde die Idee immer lauter, nächstes Jahr in der olympischen Distanz zu starten. Beim gemeinsam Abendessen 4-Gänge Gourmet-Menü im Atlantic Hotel und nach einigen Gläsern Wein wurde diese Idee mehr und mehr ausgestaltet. Okay: ich bin dabei! :-D

P.S. Hier sind meine Bilder vom Event: Picasa Online-Album

P.P.S. Schade, dass wir uns nicht getroffen haben, Heike!
Aber toll, dass wenigstens die Grüße angekommen sind!

P.P.P.S Zu viel Erdinger macht blind, Sven!

:-)

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