Wie wichtig ist die Herzfrequenz?

Letzten Sonntag habe ich das Ergebnis meines zweiten Marathon-Vorbereitungslaufs bei Facebook veröffentlicht. Womit ich nicht gerechnet hätte: die Auswertung hat mir nicht nur einige Kommentare, sondern auch persönliche Mails beschert. Sogar eine Schulnote habe ich dafür bekommen: Fünf Minus  8-O

Hier ist die veröffentlichte Grafik, die meine gelaufenen Kilometer, die Dauer der Trainingseinheit, sowie die durchschnittliche und die maximale Herzfrequenz zeigt:

Marathon-Vorbereitungslauf

Mehrere Leute signalisierten mir, dass die Einheit als Vorbereitung auf einen Marathon viel zu lang gewesen sei. Und die meisten fanden meine Herzfrequenz viel zu hoch.

An dieser Stelle mal zur Info: dieses Training bin ich zusammen mit meiner Frau Kathi in ihrem Tempo gelaufen. Normalerweise laufe ich ein kleines bisschen schneller; und mein Durchschnittspuls liegt dann noch einmal locker 10 Schläge höher! Umgebracht hat mich das bis jetzt nicht, und ich habe auch schon Marathons bis ins Ziel geschafft.


Was aber wäre, wenn ich versuche, mit einem Puls “im grünen Bereich” zu laufen? Genau das habe ich heute ausprobiert. Hier ist das Ergebnis:

Puls-Training

Sieht das besser aus? Okay, mag sein. Ist vielleicht auch gesünder? Das weiß ich nicht. Was ich aber weiß: das war ein Tempo, bei dem mich Nordic Walker hätten überholen können! Und das ist auf jeden Fall für meine Psyche alles andere, als gesund!  :oops:

Ganz ehrlich:  weiter lesen

Keine Zeit fürs Sommerloch

Endlich habe ich Urlaub! Genauer gesagt, schon seit einer Woche. Und zwei liegen noch vor mir. Ich habe mir vorgenommen, eine Menge Sport zu treiben: Jeden Tag Kraftübungen und Cardio-Training; und natürlich eine Menge Kilometer fressen. Jetzt ist die Zeit, um für den nächsten Marathon fit zu werden. Ich hab mich schon mal angemeldet: 5. Oktober, Bremen.

Fit werden ist wichtig für mich. Genauer: 5 Kilo los werden, die mir seit April zugeflogen sind. Mal wieder. Hier ist die Grafik des Grauens. Es lohnt nicht, weiter darüber zu schreiben…  :roll:

Über Trainingseinheiten schreibe ich ja normalerweise auch nicht. Viel zu langweilig. Aber zwei Begebenheiten verdienen eine Ausnahme:

1. Verlaufen beim Kreis-Laufen

Der Organisator des Bremen-Marathon veranstaltet immer drei Vorbereitungsläufe. Dabei kann man von 8 bis 12 Uhr einen markierten 5km Rundkurs laufen, so oft man will oder kann. Im Start-/Zielbereich gibt es Getränke und frisches Obst. Und sogar kostenlose Massagen. Eine tolle Sache, bei der ich gerne dabei bin.

5km Rundkurs im Rhododendron-Park

5km Rundkurs

Beim ersten Lauf vor ein paar Wochen habe ich immerhin 7 Runden geschafft!

Quizfrage: Wie viel Kilometer sind das??

Richtig: 36! Jedenfalls, wenn man Eddy heißt, sich auf der siebten Runde noch verläuft und eine Schleife macht…

Siehe Markierung im Bild: das muss mir erst mal einer nachmachen!  :lol:

weiter lesen

Triathlon? Sag niemals nie!

Triathlon ist im Vergleich zum “Nur-Laufen” ein echtes Pfund. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Triathleten. Für einen Freizeitsportler wie mich, der beim Schwimmen in so einer Gruppe Angst vorm Ertrinken bekommen würde, und beim Radfahren Schiss vor jeder Kurve hätte, ist ein Triathlon eher nichts. Das Training für alle drei Sportarten wäre mir auch viel zu viel. Und nicht zuletzt sind da auch noch die Kosten für das umfangreiche Equipment… puuh! Nee, da bleibe ich beim Laufen. Das hab ich kürzlich schon mal geschrieben, nachdem ich einen Ironman mit der Kamera verfolgen konnte.

Und doch bleibt ein Triathlon irgendwie faszinierend. Stand heute bleibe ich dabei: ich mach da nicht mit. Aber man soll bekanntlich niemals nie sagen.

Vorletztes Wochenende stand der Silbersee Triathlon im Kalender. Es ist DAS Triathlon-Event im Norden: hier sind mehr als 1.000 Teilnehmer am Start, und über 200 Helfer sorgen für einen unvergesslichen Tag! Dank einer Einladung des Veranstalters war ich mit der Cam diesmal noch näher dran.

Triathletin

Sprint zur Wechselzone

Und ich  muss sagen, es kribbelt ganz ordentlich, wenn die Athleten aus dem Wasser sprinten – oder wenn sie jubelnd durch den Zielbogen laufen.

Ich sag mal so: FALLS ich irgendwann mal meine Meinung zur Teilnahme an einem Triathlon ändern sollte, dann würde ich hier starten. Das Event ist professionell organisiert, die Atmosphäre ist sensationell – und es gibt die Möglichkeit, sich auf der Volks-Distanz zu versuchen:

  • 500 Meter schwimmen – das könnte klappen  :-?
  • 20 km radfahren - mach ich fast täglich  8-)
  • 5 km laufen – klar, kein Thema  :roll:

Ich habe versucht, dieses Kribbeln einzufangen, das ich eben erwähnt habe. Vielleicht klappt es ja, und es kribbelt auch bei Dir? Ich bin gespannt:

Das Video dauert knapp 6 Minuten und zeigt neben dem Triathlon auch die Einsatzplanung und den Aufbau am Tag vorher. Wenn Du dafür keine Zeit hast, dann klick Dich zu Youtube: in der Beschreibung sind Sprungmarken, die Du als Abkürzung nutzen kannst… weiter lesen