Vor dem heutigen Lauf hatte ich eine gehörige Portion Angst! Und er begann auch genau wie befürchtet: schon auf den ersten Metern schoss der Puls in die Höhe, die Oberschenkel fingen an zu brennen, die Füße schmerzten heftig, und ich konnte nicht richtig tief atmen…
Einen Moment lang dachte ich ans Abbrechen. Aber ich lief einfach langsam weiter und schwor mir gleichzeitig, dass der Schweinehund heute keine Chance haben würde!
Nach 5 Kilometern hatte ich gewonnen: ich konnte jetzt gleichmäßig und tief atmen, der Puls beruhigte sich, die Beine waren eingelaufen. Dadurch schöpfte ich neue Kraft! Ich zog das Tempo an – und war in weniger als einer Stunde wieder zu Hause!
…Soweit der Bericht zur 10-KM-Regeneration nach meinem Debüt als Ultra-Marathoni: einen Tag vorher bin ich nämlich in 9:30:17 Stunden 72,7 Kilometer (und 1.500 Höhenmeter) über den Rennsteig gelaufen.
Den Bericht vom längsten Lauf meines Lebens gibt es in Kürze. Jetzt bin ich erst einmal stolz wie Bolle und ruh ich mich gründlich aus…
Einen Trailer habe ich schon mal zusammengeschnitten. Ich hoffe, er gefällt Euch:
Mein linker Fuß plagt mich jetzt bereits seit einigen Monaten: beim Auftreten schmerzt es im Vorderfuß genau am Ansatz des zweitgrößten Zehen-Knochens – siehe Grafik.

