Fröhliche Weihnachten!

Es ist schon wieder so weit: das Jahr neigt sich dem Ende. Ich freue mich schon auf die vielen Jahres-Rückblicke in zahlreichen Blogs! Endlich ist auch genug Zeit, um sie in Ruhe zu lesen, und auch zu kommentieren. Hier bei mir werdet Ihr übrigens keinen solchen Rückblick finden, denn der wäre zu einseitig… Da ich Euch mit “meinem Thema 2011″ schon genug belästigt habe, lass ich Euch damit jetzt in Ruhe :roll:

Genießt nun die letzten Tage des Jahres – auch was die vielen Leckereien betrifft. Denn:

Zwischen Weihnachten und Sylvester nimmt man nicht zu!
…sondern zwischen Sylvester und Weihnachten ;-)

Statt Karten gibt es dieses Jahr von Kathi und von mir noch einmal die getanzten Jingle-Bells. Das haben wir letztes Jahr geübt und so gut hin bekommen, dass wir es dieses Jahr wiederholen dürfen.

Frohe Weihnachten Euch allen!

Jingle-Bells für alle…

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Habe ich den Winter-Blues?

Dieses Jahr ist eindeutig das aufregendste meiner 6 Jahre als Freizeitläufer: Ich bin bei acht offiziellen Events an den Start gegangen. Im Frühjahr habe ich eine neue Halbmarathon-Bestzeit geschafft. Und im Herbst standen die Highlight-Marathons in Berlin und New York auf dem Zettel. Und was kommt jetzt…?

Um den Winter sportlich zu überstehen, habe ich mich Anfang November bei der Trainingsgruppe angemeldet, mit der ich bereits für den Berlin-Marathon trainiert hatte. Bekannte Gesichter wiedersehen und der “Gruppenzwang”  sollten mich auch bei Dunkelheit, Regen und Sturm vom Sofa locken…

Zwei Wochen später habe ich mich wieder abgemeldet. :-(

Keine Lust, keine Motivation: der Schweinehund hat gewonnen! Während die anderen Steigerungsläufe machen und sich mit Intervallen quälen, liege ich nach der Arbeit faul auf der Couch. Kathi gibt jeden Mittwoch eine Spinning-Doppelstunde im Fitness-Studio. Nicht mal dazu kann ich mich aufraffen…

Einhergehend mit diesem sportlichen Tief erreicht mein Gewicht ein neues Hoch!
Na klar: diese Form der Massenträgheit lässt sich auch digital nachweisen.

Je mehr die Waage anzeigt, umso größer wird der Frust. Und das schlechte Gewissen, wenn ich Pantoffeln statt Laufschuhe aus dem Regal ziehe. Ich hör ihn immer lauter bellen, diesen blöden Schweinehund…

Schluss damit!

Ein Artikel aus der Dezember-Ausgabe der runner’s world hat mir neuen Mut gemacht! Dort schreibt Martin Grüning unter anderem diese für mich interessanten Zeilen:

Wir befinden uns im November/Dezember, das heißt, die Laufsaison ist vorbei [...] Trainingsexperten sprechen von der Nachsaison. Sie ist gekennzeichnet durch eine Erschöpfung des Läufers, auch wenn sie sich nicht immer gleich bemerkbar macht, und durch ein Minimum an Trainingsaufwand.

Der Gesamtumfang des Trainings sollte in der Nachsaison nicht mehr als 20% bis 30% des Haupttrainingswochen betragen.

Im Schnitt bin ich rund 200 km pro Monat gelaufen. Also reichen 60 Kilomenter im Monat, um zu regenerieren. Also nur 15 Kilometer in der Woche? Hmmm, ich möchte ja kürzer treten. Aber gleich so kurz? Ich weiß nicht…

Aber auch dazu hat Herr Grüning etwas geschrieben:

Das ist für viele gestandene Läufer eine größere Herausforderung als ein umfangreiches, tägliches Training. Aber das regenerative Training gibt Ihrem Körper Zeit, wieder zu Kräften zu kommen, und bietet die Möglichkeit, Abstand zum Trainingsalltag zu gewinnen.

Regeneration statt Frustration

Okay, ich werde mich also in den nächsten Wochen auf ein oder zwei lockere Läufe am Wochenende beschränken. Und zwar ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben oder Frust aufkommen zu lassen! Schließlich weiß ich ja jetzt, dass ich mich in der Nachsaison befinde und mein Körper es mir dankt. – Hoffentlich tut er das dann auch! :-)

Wie sieht Euer Winter-Training aus?

Gibt es Gleichgesinnte da draußen? Ich bin gespannt auf Eure Berichte!


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New York Marathon – ein MUSS für jeden Läufer

Der New York Marathon 2011 ist schon wieder Geschichte. Aber dieser Marathon ist auch meine Geschichte: denn ich war dabei. Dieses Jahr durfte ich selbst erleben, was diesen Marathon von allen anderen unterscheidet, was ihn so einzigartig macht. Und es ist wirklich wahr: der New York Marathon ist tatsächlich anders.

Stell Dir vor:
in Deiner Stadt ist Marathon – und ALLE flippen aus…

Das ist ein riesengroßer Unterschied. In New York versammeln sich die Menschen an der Strecke und feiern eine Mega-Party! Sie sind nicht gekommen, um den Ehemann, die Mutti, die Arbeitskollegen oder Freunde aus dem Verein anzufeuern… Sie feiern einfach jeden Läufer, der sich vorgenommen hat, die 26 Meilen in den Asphalt zu brennen! Und daraus entsteht eine unvergleichliche Atmosphäre. Als Läufer fühlt man sich hier wie ein gefeierter Pop-Star.

Die Menschen sind stolz auf ihre Stadt und begrüßen alle Läufer in jedem einzelnen Bezirk lautstark und herzlich. Zum Beispiel mit “Welcome to the Bronx!” Auch Fire-Fighter und Police-Officer feiern in voller Uniform mit und geben unentwegt High-Five! Wo sonst kann man so etwas erleben? Eben!

Stell Dir vor:
die Medaille macht Dich zum Helden…

Am Tag nach dem Marathon gehört es zum guten Ton, dass Finisher ihre Medaillen tragen, wenn man in der Stadt unterwegs ist. In New York darf man mit Stolz zeigen, was man hat! Medaillen-Trägern wird ständig gratuliert, Hände werden geschüttelt, Schultern geklopft. Und aus jeder Richtung hört man “Good Job!” oder “You did it, man!“. Und das meinen die Menschen ehrlich. – Wer ist schon mal in Deutschland mit einer Finisher-Medaille durch die Stadt gelaufen? Eben!

Ich könnte jetzt seitenlang weiter schreiben und schwärmen… Aber das erspare ich Euch. Schaut Euch stattdessen gern das Video an, das in dieser Zeit entstanden ist. Natürlich kann man in einem Film Emotionen nur begrenzt wiedergeben. Ich finde allerdings, dass es in diesem Fall recht gut gelungen ist. Ich bekomme jedes Mal feuchte Augen, wenn ich es ansehe – aber klar, ich bin ja auch befangen… ;-)

Eines noch zum Schluss: mit dem New York Marathon endet für mich eine großartige Zeit mit dem Tiger Balm Team 2011. Bei vier Events haben wir eine Menge Spaß gehabt, sehr viel erlebt – und uns natürlich auch sportlich betätigt. Ich werde die Tiger sehr vermissen.

Aber jetzt kommt die Zeit für das Tiger Balm Team 2012; denn der Wahnsinn geht weiter!

Der Höhepunkt für das nächste Team ist die Teilnahme am Honolulu-Marathon, verbunden mit einem 10-tägigen Urlaub auf Hawaii! Der erste Teilnehmer steht seit letzten Sonntag fest (nochmals meinen Glückwunsch, Oke Zastrow!). Und wenn Du auch Tiger werden willst, achte auf die Ankündigungen im Tiger-Balm-Team Blog oder auf der Facebook-Fanpage. Es lohnt sich! Und wenn ich dürfte, würde ich mich sofort wieder bewerben… ;-)

Nun aber viel Spaß mit den Impressionen aus New York:


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