Was bist DU: Ironman oder Weicheiman?

12. August 2010 – 15:16


Laut Definition bei Wikipedia bedeutet Ironman übersetzt soviel wie Eiserner, oder eben ganz wörtlich Eisenmann. Man bezeichnet damit aber auch die längste zu absolvierende Distanz beim Triathlon:

3,86 km Schwimmen (= 2,4 Meilen)
180 km Radfahren (= 112 Meilen)
42,195 km Laufen (= 26,2 Meilen bzw. Marathon)

…und das natürlich unmittelbar nacheinander! ;-) Damit zählt der Ironman zu den Disziplinen, vor denen ich einen Diener mache. Und alle Sportler, die sich an einen Ironman wagen, haben meinen vollen Respekt. Ich werde den Ironman in diesem Leben nicht schaffen: vorher würde ich ertrinken…

Abgesehen davon, dass man in drei Sportarten etwas drauf haben muss, ist schon das Training für einen Ironman eine echte Leistung! Wer – wie ich – als normaler Läufer (oder muss ich Jogger schreiben?) glaubt, viel Zeit in den Sport zu investieren, der schaut nun bitte auf den Wochen-Trainingsplan von einem, der sich für den Ironman auf Hawaii vorbereitet:

Der Trainingsplan von Benjamin (run4miles.de)

Wir Du gesehen hast, investiert Benjamin bis zu 20 Stunden pro Woche in sein Training! Ich hab meine Trainingsdaten (bei 1-2-Sports) hervor gekramt, um einen Vergleich zu starten. Ergebnis: ich komme auch auf 20 Stunden. Aber im Monat!

Ich bin eindeutig ein Weicheiman

Damit zähle ich eindeutig zur Kategorie Weicheiman - und das ist okay so! :-D

Was aber ist nun mit Dir? Ich würde sehr gern wissen, wieviel Stunden Du pro Woche in den Sport investierst. Und wie schaffst Du es, Deinen Sport mit dem Job, dem Partner, evtl. Kindern und vielleicht noch anderen Hobbies zu koordinieren? Ich bin total gespannt auf Deinen Kommentar…

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Von nun an mehr Intervall-Training

7. August 2010 – 08:30

Letztes Wochenende war ich mit Schatzi im Harz, um mich von einer anstrengenen Woche zu erholen (siehe Beitrag Projektmanagement to go). Neben stundenlangen Wanderungen, etlichen Saunagängen und leckeren Schlemmereien stand natürlich auch Laufen auf dem Zettel…

Laufen im Harz: was für ein Unterschied zu Norddeutschland

Unser Hotel (in Hahnenklee, in der Nähe von Goslar) lag in rund 600 Meter Höhe. Von dort konnten wir direkt in einen schönen Wald starten. Wir liefern los und es ging permanent bergab. Nach 30 Minuten zeigte der Forerunner 5 Kilometer an – und eine Höhe von nur noch 300 Meter. Zeit für den Rückweg. Und der sollte für uns Flachlandtiroler ziemlich anstrengend werden…

Die Auswertung zeigt, dass wir ein Höhentraining nicht gewohnt sind: bergab ging es ganz easy und mein Puls hat sich nur langsam nach oben bewegt. Als wir dann aber die 300 Höhenmeter wieder nach oben laufen mussten, war die Anstrengung unglaublich. Bei Schatzi stieg der Puls sogar ständig über die maximale Belastungsgrenze, so dass wir mit mehreren Gehpausen gegensteuern mussten. So wurde aus dem geplanten lockeren Lauf dann ein intensives Intervall-Training. Die Grafik (von Garmin Connect) zeigt es ganz deutlich:

Laufen in Bremen: Tempo-Intervalle statt Höhenmeter

In Bremen kann ich leider keine 300 Höhenmeter laufen. Die werde ich jedoch durch Tempo-Einlagen ersetzen. Denn auch das ergibt von nun an ein intensives Intervall-Training. Ich hoffe, dass sich meine Grundgeschwindigkeit dadurch verbessert. So steht ja zumindest geschrieben. Und außerdem liegt der Gesamt-Kalorienverbrauch beim Intervall-Training ja auch über dem eines “normalen” Trainings. Und das kann bei mir nun wirklich nicht schaden… ;-)

Randnotiz: Die Anstrengungen der letzten Woche haben sich übrigens gelohnt. Ich habe inzwischen die Zusage für den neuen Job meine neue berufliche Herausforderung bekommen. Am 1. September darf ich in Bremen starten – und ich könnte immer noch Hüpfen vor Freude!

:-D

Abnehmen – Ergebnis nach vier Wochen

4. August 2010 – 05:52

Bei meinem Abnehmspiel haben 13 Teilnehmer vier Wochen lang versucht, ein paar Pfunde (oder, noch lieber, einige Kilos!) zu verlieren, und somit den Zeiger der Waage nach links zu bewegen.

Wieviel Kilo dabei jeder verbrannt hat, und ob es wirklich alle geschafft haben, das steht in meinem Beitrag auf dieser Seite:

Abnehmen – das Ergebnis

;-)

Projektmanagement to go

26. Juli 2010 – 14:16

Kommenden Donnerstag habe ich ein Vorstellungsgespräch zu meiner Bewerbung als E-Commerce Projektmanager. Und weil ich diesen Job wirklich gerne haben möchte, bereite ich mich gründlich auf den Termin vor:

Bei amazon habe ich einige Fachbücher bestellt. Bei der Fernuniversität in Hagen habe ich einen Kurs auf CD gekauft. Ich habe mit interessanten Personen Gespräche geführt. Und ich habe mir die ganze Woche frei genommen

Projektmanagement im Sport-Blog: was soll das?

Die Vorbereitung lässt sich auch prima mit dem Sport verbinden: dazu habe ich mir ein Projektmanagement-Hörbuch gekauft. Davon lasse ich mich derzeit bei einigen langen Läufen berieseln. Das ist mal etwas anderes, als ein Krimi oder fetzige Musik. Aber nicht weniger interessant!

Wichtiger Hinweis für alle Männer:

Da wir Männer uns ja nur auf eine Sache konzentrieren können, klappt die Kombination aus Laufen + Lernen nur bedingt. Um den Lernerfolg zu maximieren ist es darum wichtig, das Laufen zu einem möglichst unterbewussten Vorgang zu machen. Das funktioniert wie folgt:

  • Wähle einen Dir bestens bekannten Streckenverlauf
  • Die Strecke muss landschaftlich stink langweilig sein
  • Die Laufstrecke muss vom (Auto-) Verkehr getrennt sein

Ich laufe also zum Lernen “meine” Hafenrunde in Bremen, weil die Strecke alle Kriterien erfüllt und außerdem (bzw. deswegen) überhaupt nicht von anderen Läufern frequentiert wird. Und weil ich ja genug Zeit habe, kommt morgen noch ein zweites Hörbuch an:

Projektmanagement für Dummies ;-)

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