Triathlon? Sag niemals nie!

Triathlon ist im Vergleich zum „Nur-Laufen“ ein echtes Pfund. Ich ziehe meinen Hut vor jedem Triathleten. Für einen Freizeitsportler wie mich, der beim Schwimmen in so einer Gruppe Angst vorm Ertrinken bekommen würde, und beim Radfahren Schiss vor jeder Kurve hätte, ist ein Triathlon eher nichts. Das Training für alle drei Sportarten wäre mir auch viel zu viel. Und nicht zuletzt sind da auch noch die Kosten für das umfangreiche Equipment… puuh! Nee, da bleibe ich beim Laufen. Das hab ich kürzlich schon mal geschrieben, nachdem ich einen Ironman mit der Kamera verfolgen konnte.

Und doch bleibt ein Triathlon irgendwie faszinierend. Stand heute bleibe ich dabei: ich mach da nicht mit. Aber man soll bekanntlich niemals nie sagen…

Vorletztes Wochenende stand der Silbersee Triathlon im Kalender. Es ist DAS Triathlon-Event im Norden: hier sind mehr als 1.000 Teilnehmer am Start, und über 200 Helfer sorgen für einen unvergesslichen Tag! Dank einer Einladung des Veranstalters war ich mit der Cam diesmal noch näher dran.

Triathletin
Sprint zur Wechselzone

Und ich  muss sagen, es kribbelt ganz ordentlich, wenn die Athleten aus dem Wasser sprinten – oder wenn sie jubelnd durch den Zielbogen laufen.

Ich sag mal so: FALLS ich irgendwann mal meine Meinung zur Teilnahme an einem Triathlon ändern sollte, dann würde ich hier starten. Das Event ist professionell organisiert, die Atmosphäre ist sensationell – und es gibt die Möglichkeit, sich auf der Volks-Distanz zu versuchen:

  • 500 Meter schwimmen – das könnte klappen  :-?
  • 20 km radfahren – mach ich fast täglich  8-)
  • 5 km laufen – klar, kein Thema  :roll:

Ich habe versucht, dieses Kribbeln einzufangen, das ich eben erwähnt habe. Vielleicht klappt es ja, und es kribbelt auch bei Dir? Ich bin gespannt:

Das Video dauert knapp 6 Minuten und zeigt neben dem Triathlon auch die Einsatzplanung und den Aufbau am Tag vorher. Wenn Du dafür keine Zeit hast, dann klick Dich zu Youtube: in der Beschreibung sind Sprungmarken, die Du als Abkürzung nutzen kannst…


Marathon-Vorbereitung
Marathon-Vorbereitung

Fürs erste bleibe ich also nur ein Freizeitläufer. Und jetzt bereite ich mich auf den Bremen Marathon (05.10.) vor.

Letzten Sonntag stand der erste von drei Vorbereitungsläufen auf dem Plan, die vom Veranstalter organisiert werden: man kann einen ausgewiesenen 5km Rundkurs laufen, so oft man möchte, und wird im Start-/Ziel-Bereich kostenlos mit Obst und Getränken versorgt. Echt klasse!

Ich habe es tatsächlich geschafft, mich auf der siebten Runde zu verlaufen (siehe gelbe Markierung im Bild). Das muss man auch erst mal können!  :oops:






Teile diesen Beitrag: #sharingiscaring – Dankeschön! ❤️

43 comments

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  • Hallo Eddy,

    schöner Beitrag.
    Ich habe auch nun auch angefangen zu trainieren, weil ich nächstes Jahr mein ersten Triathlon meistern will.

    Die Kust ist wirklich sein Trainingsplan einzuhalten, aber es macht Spaß und man kommt mal raus ;)

    lg
    Sandra

    • Hallo Sandra – oder heißt Du Sandro, so wie in der Mail-Adresse angegeben? Ich danke Dir für Deinen Kommentar und hoffe auf Dein Verständnis dafür, dass ich den Werbelink entfernt habe.

  • Danke für den Bericht.

    Leider werde ich immer nur ein Freizeitläufer bleiben, denn die Disziplin und Zeit habe ich leider nicht. Aber hänge mit großen Augen an den Erzählungen und Berichten hier im Blog.

    Wünsche Dir viel Erfolg!

    • Beachte die Überschrift dieses Beitrags, Hauke, und sag niemals nie… ;-) Dein Kommentar hätte auch von mir sein können, denn ich denke im Prinzip genau so wie Du. Dennoch schließe ich inzwischen nicht mehr ganz aus, dass ich einen Triathlon zumindest einmal „testen“ möchte. Natürlich nicht mit den Zielen, die ambitionierte Athleten dabei haben – und dementsprechend mit einem geringeren Aufwand in Bezug auf Training und Ausrüstung… We will see… ;-)

  • Hallo Eddy,

    da ich die umgekehrte Entwicklung gemacht habe, also vom Triathlon zum Laufen gekommen bin, kann auch ich Dir nur zum ausprobieren raten. Du hast recht, dass das Training für einen Tria sehr inteniv ist, auf der anderen Seite hat es den entscheidenden Vorteil, dass Du auch mal bei schlechtem Wetter das Schwimmtraining dem Lauf oder der Radeinheit vorziehen kannst. ;)
    Wozu ich Dir aber definitiv raten möchte ist, einen Tria zu probieren, bei dem Du im Schwimmbad schwimmst, da Du dort dem Massenstart beim Schwimmen aus dem Weg gehen kannst. Bis zu 10 Leute in einer Bahn sind für den Anfang mehr als genug und man braucht keine Angst haben, irgendwo rein zu geraten, wo man am Ende nicht mehr heraus kommt. So ging es mir nämlich bei meiner ersten OD (Olympische Distanz – 1,5/40/10), wo bei der ersten Boje ein derartiges Gedränge herrschte, dass man Angst bekommen musste, unter Wasser gedrückt zu werden – das war nicht schön. Dann lieber so etwas wie den von mir neulich beschriebenen Spaßtriathlon in Zeilhard (siehe Bericht in meinem Blog): ohne Zeitnahme, überschaubares Starterfeld, schöne Strecke – ein idealer Einstieg also. Wenn’s gefällt kann man dann bei anderen Events den Wettkampfgedanken ausleben. :)
    Ach ja: keine Angst vor dem Wechsel vom Rad zum Laufen. Die Probleme, die Stephan Lehmann beschreibt, können zwar auftreten, aber wenn man vorher ein paar mal das Training kombiniert (also mit dem Rad heimfahren und sofort ne kurze Runde laufen gehen), dann bekommt man das schnell in den Griff und es gibt keine Probleme beim, bzw. nach dem Wechsel… Nur Mut!

    • Danke für Deine Tipps – und Willkommen auf meinem Blog, Ralf! Wenn es so weit ist, werde ich Deine Ratschläge sicher befolgen. Wobei die Sache mit dem Wechsel vom Rad zum Laufen sicher einfacher ist, als einen Triathlon ausfindig zu machen, bei dem im Becken geschwommen wird. Mein Favorit für einen Test wäre ja der Silbersee. Ich könnte ja als letzter ins Wasser gehen, um die beschriebenen Probleme zu vermeiden ;-)

  • Hallo Eddy,
    ich kann dich nur warnen, wenn du einmal mit dem Triathlon-Virus infiziert bist wirst du ihn nicht mehr los… ich komme selber vom Laufen und nach dem ersten Marathon fehlte mir irgendwie ein neues Ziel – da hat mich ein Kollege für eine Volksdistanz überredet. Das ist jetzt ca. 3-4 Jahre her, seitdem diverse Volksdistanzen und dieses Jahr das erste Mal olympisch in Hamburg – Wahnsinn :-)
    Silbersee ist super organisert, war ich dieses Jahr auch wieder dabei, empfhelhlen kann ich auch noch den Familientriathlon in Schwarme, sehr tolle Veranstaltung mit viel Herzblut (und für Anfänger ideal, da das Schwimmen im Freibad stattfindet)…

    Viele Grüße aus Verden…

    • …und einen Punkt habe ich noch vergessen – natürlich bist du beim Kraulen schneller und wirst es irgendwann lernen müssen, aber gerade auf der Volksdistanz würde ich behaupten, das 1/3 der Teilnehmer Brustschwimmer sind – also nicht zuviele Gedanken machen, einfach anmelden ;-)

      • Also normalerweise ist so ein Virus doch eher was unschönes. Aber so wie Du schreibst, klingt er gar nicht so schlecht. ;-) Ich lasse mir das wie gesagt noch ein paar mal durch den Kopf gehen. Bin also quasi so was wie infiziert. Mal sehen, ob „die Krankheit“ dann auch irgendwann ausbricht ;-)

  • Hallo Eddy, als Neuverfolgerin Deines Blogs, heute mal ein erster Kommentar: erstmal Kompliment. Die Gänsehaut kam bei mir als ich das Filmchen sah definitiv. Und ich glaube, dass du auch bald den ersten Volkstriathlon machen wirst. Und lieber gut Brustschwimmen als schlecht Kraulen. Das macht einen nämlich wirklich fertig. Ich freu mich schon auf neue Berichte.
    Viele Grüße aus dem Süden
    Alexandra

    • Willkommen und Danke für Dein Feedback, Alexandra! Ich hab mir eben mal durchgelesen, was Dich zum Triathlon „getrieben hat“: sehr spannend! Deinen Blog hab ich natürlich schon in meine Liste eingetragen, damit ich nichts verpasse. Also dann, bis bald! :-D

  • Ich müsste bei Triathlon wohl auch als Brustschwimmer teilnehmen, da ich Kraulen überhaupt nicht gut beherrsche. Solange noch ein paar andere Brustschwimmer dabei sind, wäre es vielleicht auch gar nicht so peinlich. 500 Meter wären bei mir jedenfalls das höchste der Gefühle und ich kann mich noch an den Schwimmunterricht damals erinnern, als ich nach 5 Bahnen schon immer genug hatte. Laufen und Radfahren ist da schon eher mein Ding, wobei ich da auch eher Freizeitsportler bin. Aber um später mal erzählen zu können, man hat einen Triathlon absolviert, wäre es ja eigentlich die Trainingsmüh‘ wert.

    • Die Ansichten zum Thema Brustschwimmen beim Triathlon werden ja durchaus kontrovers diskutiert. Aber ich glaube, es ist ein Fakt, dass man mit einer guten Kraultechnik wesentlich schneller ans Ziel kommt, als ein guter Brustschwimmer.

  • Hallo Eddy,
    ich bin jetzt auf einigen Veranstaltungen gewesen und muss sagen, dass Stuhr zu meinen Favorite-Veranstaltungen gehört. Tolle Strecken und tolle Atmosphäre. Da können sich die Großen eine Scheibe von Abschneiden. Ich gebe dir noch maximal einen Triathlon und dann bist du auch dabei. Solltest du dich dann anmelden, dann sage mal Bescheid. Würde gerne mit dir zusammen einen Triathlon laufen. Zur Not komme ich auch wieder aus der schönsten Stadt Deutschlands nach Bremen :-) Übrigens sagte ein Vereinskollege, dass generell die Triathlon-Veranstaltungen am besten sind, wo auch die Regionalliga startet.
    Und falls du mal Fragen haben solltest, kannst du auch gerne bei mir vorbeischauen ;-)

    • Letztes Wochenende hab ich mir den Triathlon in der Bremer Überseestadt angesehen. Und es hat schon wieder gekribbelt. Zwar bin ich gedanklich immer noch ein groooßes Stück davon entfernt, aber – wie weiter unten geschrieben – einen Start am Silbersee 2016 möchte ich mal nicht ausschließen. We will see… :-)

  • Hallo! Bin gestern in der Überseestadt beim Staffeltriathlon die 20 KM Rad gefahren-tolle Stimmung bei den Athleten.
    Da ich im Schwimmbad bisher Paradiziplin „Arschbomben vom 3 m Brett+ megachillen im Wasserkanal“ habe, müßte ich für den 1. Triathlon auch kraulen erlernen. Bisher verursachten Kraulversuche eher das aulösen der Rettungskette und beinahe Alamierung des Notarztes ,weil alle glaubten ich ertrinke ;-) Sollte aber möglich sein kraueln zu erlernen..Daher mein Angebot an dich: Silberseetriathlon 2016 treten wir beide im Volkstriathlon an. Ergo :Zeit genung um schwimmen zu lernen ,ohne Schwimmflügel und ausreichend Luft um sich vernünfitg vorzubereiten.
    Weiteres könen wir gerne beim Klimahauslauf am Freitag 21.11.in Bremerhaven beim Weitzen bleifrei besprechen (Sowieso ein Lauf für die Kamera). Gruß Hamme30

    • Ich hab mir den Triathlon in der Überseestadt angesehen – vielleicht bist Du also direkt an meiner Nase vorbei gera(del)st, Lars! ;-)

      Dein Vorschlag klingt wirklich interessant. Ganz ehrlich. Der Silbersee wäre das ideale Event für einen Test. Und bis 2016 ist ja tatsächlich genug Zeit für die Vorbereitung.

      Falls wir uns in Bremerhaven treffen, klären wir die Details. Word!

  • Eddy… ein Triathlet ist man auch im Herzen, von daher bist Du gar nicht mehr weit weg vom ersten Start. :-)
    Sag Bescheid wo und wann es sein wird… ich bin Spezialist im anfeuern. :-)

    • Ich halte Dein Angebot im Hinterkopf, Claudi! :-) Gedanklich bin ich zwar immer noch weit davon entfernt, aber jedes mal, wenn ich mir einen Triathlon so ansehe, komme ich dem Thema ein kleines Stückchen näher.

  • Lieber Eddy,

    ich seh Dich schon aus dem Wasser steigen, Dich aus dem Neo schälen und auf den Sattel schwingen, definitiv, Du scheinst infiziert. Ich frag mich nur wie lange Du Dich noch wehrst ;-)

    Triathlon ist gewiss ein schöner Sport, mir definitiv zu aufwendig und v.a. das Radfahren ist bei mir leider nicht drin. Schwimmen und Laufen kein Problem ;-) Allerdings müsste ich mich dann in einer Menschenmenge aufhalten, was mit meiner Soziophobie absolut nicht kompatibel ist :-D Du siehst, ich bin immun, deshalb wird es für mich nie einen Triathlon geben.
    Deinen Film hebe ich mir für heute Abend auf.

    Salut
    Christian

    • Pfff, was Du so alles siehst, Christian! Macht mir ja schon ein bißchen Angst! ;-)

      Bezüglich Deiner Immunität gegenüber einer Triathlon-Teilnahme habe ich einen Einwand: siehe den Kommentar von Veronika. Sie schreibt von einer Seephobie; und startet trotzdem. Ängste kann man also überwinden. Vielleicht überwinde auch ich meine eigenen, und gehe an den Start. Vielleicht. Irgendwann. ;-)

  • Das habe ich auch immer gesagt…..nie! Auch hab ich immer
    gesagt das ich nie mehr als nur 1 Marathon im Jahr mache. Dann war es mal 2 und letztes Jahr schon 3. In diesem Jahr trotz Seephobie meinen ersten Volkstriathlon absolviert und dann auch noch einen schweren, weil es 2x einen hamma Berg hoch geht.
    Du hast Recht, der Trainingsaufwand ist enorm, aber kommt wiederum der Laufleistung zugute. Die zusätzliche Anschaffung wie Rennrad, Neopren, sind auch ganz schön zu überwinden. Ich habe mir daher erst einmal ein Einsteiger Rad von Scott gekauft, das reicht auch erst mal. Und Neopren auch erst mal ein billiges, das für mich reichte. Gebraucht hab ich dann nur das Bike, schwimmen konnte ich dann in meinem Tri Lauf- und Radkleidung. Die Phobie im See hab ich immer noch, aber im nächsten Jahr will ich die doppelte Distanz – Olympisch. Fas zum Thema Nie. Vielleicht versuchst es auch einmal, es ist eine Erfahrung Wert.
    Gruß Veronika

    • Du bist das beste Beispiel dafür, dass man tatsächlich niemals nie sagen sollte, Veronika: Danke für Deinen Erfahrungsbericht in dieser Sache! Ich wünsche Dir schon jetzt viel Erfolg bei Deinem Vorhaben (olympische Distanz) und bin ziemlich sicher, dass Du auch das „locker“ packen wirst. Ich werde vorerst beim Laufen bleiben. Mal sehen, wie lange… ;-)

  • Der Eddy rennt im Kreis… Also bei sieben Runden würde es mir auch so ergehen. Obwohl vermutlich schon viel eher. Neulich beim Tria konnte ich die Handzeichen der Streckenposten schon auf der ersten Runde nicht mehr deuten. Aber da wären wir beim Thema. Triathlon kann jeder (also zumindest, wenn man etwas Radfahren und Schwimmen kann) – und das musste ja so enden. Wollte ich ja schon beim Blogger Camp erwähnen. Kam aber von ab. Wenn du bei so tollen Veranstaltungen dabei sein kannst, muss es einfach ansteckend wirken. Ich kann dir nur eins sagen. Es ist so lustig, macht unfassbar viel Spaß und ist so unglaublich abwechslungsreich.

    • Dass ein Triathlon Spaß macht und abwechslungsreich ist, unterstreiche ich sofort, Din. Und das gilt sowohl für die Athleten, als auch für die Zuschauer! Aber ob ich mir das mal „antue“, steht heute wirklich noch in den Sternen… Ich bleib erst mal beim Laufen und übe, nicht mehr von der Strecke abzuweichen. *räusper*

  • Ich würde es auch versuchen. Allerdings hab ich ein echtes Problem mit dem Schwimmen. Ich kann nämlich nur Brustschwimmen und das sieht bestimmt dämlich aus.
    Laufen und Radfahren wäre kein Problem – Schwimmen macht mir aber Kopfzerbrechen.

    • Hast Du die „Diskussion“ um das Brustschwimmen in meinem Facebook-Beitrag gelesen, Dietmar? Fakt ist, dass auch ich wohl als Brustschwimmer starten WÜRDE, WENN ich an einem Triathlon teilnehme. Aber das klappt ja anscheinend auch ganz gut!

  • Hallo Eddy,
    die Tria-Atmosphäre ist wirklich was besonderes und ich hab mich total anstecken lassen :)
    Ende des Monats werde ich mein Glück im Wasser und auf dem Rad mal versuchen, das Alternativtraining zum Laufen tut aber auf jeden Fall sehr gut!

    Liebe Grüße

    • Ich hoffe doch sehr, dass ich in Deinem Blog einen Bericht von Deinem Debüt lesen werden kann, Caro! Viel Spaß und viel Erfolg wünsche ich Dir auf jeden Fall. Ich bin gespannt, was Du berichten wirst…

  • Sag‘ ich doch
    zu musst zum Film
    als Darsteller
    und als Produzent
    Triathlon finde ich toll
    mir persönlich zu aufwändig

    Schönes Video
    die Musik dazu allerdings ist nicht so mein Ding
    natürliche Geräusche passend zum Geschehen würden mir besser gefallen
    wenn ich das so sagen darf !

    Dann trainiere mal schön für Bremen
    deinem Hausmarathon ! :cool:

    • Im nächsten Leben werde ich ein Spielberg, Margitta. Im nächsten Leben… höhö… Danke für die Blumen! – Und die Musik ist natürlich Geschmacksache; ganz klar. So wie auch der Triathlon… Viele Grüße an die radelnde Ostsee-Ikone!

  • Auf der siebten Runde sich zu verlaufen ist weniger bedenklich, als wenn es auf der dritten oder vierten gewesen wäre. Du hattest schon über 30km in den Beinen. Da ist der Kopf dann auch nicht mehr so ganz frisch. ;-)

    • „Nicht mehr ganz frisch“ ist ja sehr nett formuliert, Christian. Danke dafür ;-) Aber ganz ehrlich: ich bin solch ein Orientierungs-Legastheniker, dass ich mich auch schon wesentlich früher verlaufen hätte, wenn ich nicht anderen Läufern hätte folgen können… :-/

  • Hallo Eddy,

    tolle Idee mit den Sprungmarken im Video. Bist Du eigentlich am Wochenende beim Citytriathlon auch dabei? Geht doch quasi vor Deiner alten Haustür los.

    Gruss
    Thorsten

    • Ich werde wohl als Zuschauer am Start sein – obwohl die Wetteraussichten dafür ja leider nicht so rosig sind. Vielleicht sehen wir uns?

  • Zum Glück hast Du Dich nur beim Vorbereitungslauf verlaufen und nicht beim „richtigen“ Marathon. Mir geht es beim Thema Triathlon ein wenig wie Dir – einerseits habe ich das Gefühl, dass ich bei so vielen Leuten ertrinken würde – aber andererseits ist es doch ganz schön reizvoll :-)

    Liebe Grüsse
    Ariana

    • Beim „richtigen“ Marathon verlaufen wäre eine Katastrophe: man müsste dann ja NOCH MEHR als diese 42 Kilometer schaffen! Nee, da pass ich lieber ganz besonders gut auf, Ariana! ;-)

      Beim Ironman auf Mallorca habe ich dieses Jahr gesehen, wie ein Teilnehmer aus der Elite-Truppe (!) sich verschwommen hat: ist eine Boje zu früh abgebogen… Tragisch, tragisch!

  • Hallo Eddy,

    mir geht es genauso. Ausserdem habe ich echt Angst vor einem Sturz vom Rad. Da kann alles kaputt gehen. Beim Laufen fühle ich mich einfach sicherer. Nichtsdestotrotz stehe ich, wenn möglich, jedes Jahr beim IM Frankfurt an der Strecke und lasse es kribbeln ;)

    • Ah, noch so ein „Weichei“ wie ich… Ist natürlich nicht böse gemeint, Mike! ;-) Ich teile Deine Angst vor einem Sturz vom Rad. Nicht auszudenken, wenn man mit Hochgeschwindigkeit und leichter Schräglage über einen Stein fährt – und schwups, ist es passiert! Nee, nee, lieber nicht! Mir reicht es schon, wenn ich beim Laufen mal eine Wurzel übersehe und mich lang mache… Ja, ich gebe es zu: manchmal bin ich auch zu blöd zum Laufen! ;-)

  • Hey Eddy,

    nach den tollen Bildern nun auch noch ein toller Bericht – so wie man es von Dir kennt und gewohnt ist ;). Ich kann Deine Einstellung gegenüber dem Triathlon und teile sie auch. Allerdings habe ich Dir gegenüber (ausnahmsweise mal) einen Vorteil: ich habe sogar schon entsprechende Erfahrungen gemacht. Vor ein paar Jahren ab ich aus Jux und Dollerei an einem Spaß-Triathlon mit ebenjenen von Dir beschriebenen Distanzen mitgemacht.

    Das Schwimmen war eine Plackerei – seit ich in Jugendtagen (also vor gefühlt 150 Jahren) mit dem „Leistungsschwimmen“ aufgehört habe, bin ich mit dieser Sportart nie wieder richtig „warm geworden“. Eine Distanz über 500 Meter geht zwar noch – aber ich bin kein wirklicher Freund des Bahnenzählens (wir haben das damals in einem Schwimmbad gemacht) – und in einem See habe ich vor der Distanz noch größeren Respekt.

    Das Radfahren war ok – allerdings habe ich schon seit Jahr und Tag die Probleme hierbei, dass mir nach relativ kurzer Distanz schon immer gleich der Poppes wehtut. Aber auch hier kann man sagen: ok, 20 Km gehen gerade noch so…

    Das Laufen war dann tatsächlich die größte Prüfung: vom Rad abgestiegen, hat man das Gefühl, direkt auf den Kniestümpfen zu laufen – die Waden scheinen gar nicht da zu sein. Es dauerte ca. 1,5 – 2 Km, bis ich „vollwertig“ laufen konnte und hierbei das gewohnte Gefühl hatte. Klar, das Tempo war gut und in dem Maße, wie man sonst halt auch solch kurze Distanzen läuft, nur fühlte sich halt sehr fremd an.

    Unterm Strich kann ich resultieren: es war eine lohnenswerte Erfahrung, die im Nachhinein auch sehr viel Spaß gemacht hat (unterwegs war einiges an Zweifeln und Problemen dabei), die allerdings auch nicht wiederholen muss. ich bleibe dann lieber beim Laufen – aber aber eben aus meinen Erfahrungen heraus höchsten Respekt vor jedem der sich dieser faszinierenden und spannenden (so empfinde ich sie umso mehr) Sportart stellt. Egal, ob solche Kurzdistanz wie oben, Olympische Distanz oder gar Ironman…

    • Boah: das ist der bisher längste Kommentar seit dem Bestehen dieses Blogs (7 Jahre). Danke dafür, Stephan! Und Danke auch für Dein ausführliches Statement zu Deinen eigenen Erfahrungen: wirklich sehr interessant! Dein Fazit wird wohl auch meines sein – WENN ich das irgendwann einmal ausprobiert haben werde. Also eventuell. Wahrscheinlich. Voraussichtlich. Oder so. ;-)

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Da wo ich laufe, ist auch meine GoPro mit am Start: Ich versuche, die unvergleichlich tolle Stimmung beim Laufen einzufangen. Die Videos gibt es hier und bei Youtube.