Endlich habe ich Urlaub! Genauer gesagt, schon seit einer Woche. Und zwei liegen noch vor mir. Ich habe mir vorgenommen, eine Menge Sport zu treiben: Jeden Tag KraftĂŒbungen und Cardio-Training; und natĂŒrlich eine Menge Kilometer fressen. Jetzt ist die Zeit, um fĂŒr den nĂ€chsten Marathon fit zu werden. Ich hab mich schon mal angemeldet: 5. Oktober, Bremen.
Fit werden ist wichtig fĂŒr mich. Genauer: 5 Kilo los werden, die mir seit April zugeflogen sind. Mal wieder. Hier ist die Grafik des Grauens. Es lohnt nicht, weiter darĂŒber zu schreiben… đ
Ăber Trainingseinheiten schreibe ich ja normalerweise auch nicht. Viel zu langweilig. Aber zwei Begebenheiten verdienen eine Ausnahme:
1. Verlaufen beim Kreis-Laufen
Der Organisator des Bremen-Marathon veranstaltet immer drei VorbereitungslÀufe. Dabei kann man von 8 bis 12 Uhr einen markierten 5km Rundkurs laufen, so oft man will oder kann. Im Start-/Zielbereich gibt es GetrÀnke und frisches Obst. Und sogar kostenlose Massagen. Eine tolle Sache, bei der ich gerne dabei bin.

Beim ersten Lauf vor ein paar Wochen habe ich immerhin 7 Runden geschafft!
Quizfrage: Wie viel Kilometer sind das??
Richtig: 36! Jedenfalls, wenn man Eddy heiĂt, sich auf der siebten Runde noch verlĂ€uft und eine Schleife macht…
Siehe Markierung im Bild: das muss mir erst mal einer nachmachen! đ
2. Verlaufen beim Klönschnack
Montag war Lauf-Blogger Andreas aus Berlin zu Besuch in Bremen und hatte sich zu einem gemeinsamen Lauf mit mir verabredet.

10 bis 12 Kilometer sollten es sein. Das Tempo so langsam, dass wir ausgiebig klönschnacken können, und damit der begeisterte Laufotograf (cooler Tippfehler: den lass ich so) unterwegs viele Bilder machen kann.
Die kann man mittlerweileÂ ĂŒbrigens in seinem Blog sehen.
Mein Plan: 12 Kilometer mit viel GrĂŒn, viel Wasser, viel Deich und kaum Verkehr. So was habe ich glĂŒcklicherweise direkt vor meiner HaustĂŒr! Das Bild links zeigt die geplante Route. Rechts daneben die Strecke, die wir tatsĂ€chlich gelaufen sind. Finde den Fehler:
Seit einem Jahr wohne ich nun an dem markierten Punkt und ich habe die Umgebung schon zig mal laufend erkundet. Trotzdem schaffe ich es auch jetzt noch, die Orientierung zu verlieren und mich zu verlaufen. Komplette Orientierungs-Legasthenie eben… đł
Liebe Firma POLAR,
bitte liefert fĂŒr den V800 schnellstens die Routen-Navigation nach! FĂŒr mich könnte es sonst lebensgefĂ€hrlich werden: Montag fahre ich mit Kathi zum Wandern in den Harz!! đŻ







Schön zu wissen, dass ich nicht die einzige LĂ€uferin mit einer Orientierung wie ein Toastbrot habe đ
Ich wĂŒnsche euch aber auch ganz viel SpaĂ im Harz!
Liebe GrĂŒĂe
Ah, ich bin also nicht allein! đ Bist Du denn auch so verliebt (und abhĂ€ngig) in NavigationsgerĂ€te, wie ich? Ohne Navi geh ich quasi gar nicht aus dem Haus…
und ich war der Meinung
die fĂŒnf Kilo sind lĂ€ngst bei der Sonne geschmolzen
ob sie dann im Urlaub schwinden
wir werden es erfahren
eines steht jedenfalls fest
mit fĂŒnf Kilo weniger lĂ€sst es sich garantiert leichter Marathon laufen
aber du hast ja noch Zeit bis zum 5. Oktober ! đ
Recht hast Du, Margitta. Und ich weiĂ es ja auch selbst. Da ist immer nur die Sache mit dem Geist und dem Fleisch. Du hast sicher mal darĂŒber gelesen… đ
Tja, Eddy, so ein GroĂstadtpark gleicht auch einem Dschungel, da ist Verlaufen quasi unvermeidlich. Genauso wie in ausufernden Neubauvierteln
Laufen ist halt immer Abenteuer đ
LG Volker
Jajaja, wer den Schaden hat, braucht fĂŒr den Spott nicht zu sorgen. Aber Du darfst das, Volker! đ Und auĂerdem liebe ich dieses Abenteuer. Immer wieder…
Tja, eddy, zum verlaufen sag und schreib ich nix, denn nach meiner Erfahrung kann man sich beim Laufen sogar im eigenen Wohnzimmer verirren đ
Und Deine Frau scheint ja die Orientierung zu beherrschen, nach ihrer Aussage, also können die Polar Programmierer wieder in den Winterschlaf zurĂŒckkehren đ
Salut
Christian
Ich hoffe nicht, dass die Leute von Polar lesen, was Du hier geschrieben hast, Christian. Denn ich erwarte die Navigation fĂŒr den V800 wirklich mit Sehnsucht!
Kathi wĂŒrde mir einen husten, wenn sie mich auf meinen Entdeckungstouren begleiten mĂŒsste, um “nĂ€chster Weg rechts” und so was zu flĂŒstern… đ
Eddy at this best!
Habe (mal wieder) TrĂ€nen gelacht. Und die Bezeichnung “Orientierungslegastheniker” ist wirklich genial. Im Harz mĂŒsst Ihr aber aufpassen – der Schierker Feuerstein vermag leichte OrientierungsschwĂ€chen zu verstĂ€rken….
WĂŒnsche Euch viel SpaĂ und eine heile Wiederkehr…
Wenn Du ab Donnerstag nichts von mir hörst oder liest, schick uns einen Hubschrauber, Stephan! đ Bis dahin versuche ich mal herauszufinden, was der Schierker Feuerstein ist – und verlasse mich darauf, dass Kathi mich immer wieder zum Hotel geleitet…
Keine Sorge, ich bin kein Orientierungslegastheniker! Also darfst Du mich nicht verlieren, dann ĂŒberlebst Du den Harz đ
Ich sollte mich an Dich anleinen! So wie der blinde Didi das beim Laufen immer macht. WĂ€re fĂŒr mich a) sicher und b) eine interessante Erfahrung.
Aber ich glaube, wir kĂ€men nicht sehr weit. Darum pack ich zusĂ€tzlich mal das TEASI Navi ein. Los geht’s…