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Bist Du ein Triathlet? Oder nur ein Läufer? – Nein, dieses eine kleine Wörtchen im zweiten Satz steht da nicht aus Versehen. Sondern aus Respekt.

Thomas Cook Pressereise: Ich wurde von Thomas Cook zu diesem Event eingeladen. Natürlich hat dies keinen Einfluss auf meinen Bericht. Ohne die Einladung wäre mir eine Berichterstattung allerdings überhaupt nicht möglich. Darum danke ich Thomas Cook explizit für diese Unterstützung!

Vor ein paar Wochen hatte ich die Gelegenheit, einen IRONMAN auf Mallorca hautnah zu erleben. Dem Hauptsponsor Thomas Cook gebührt an dieser Stelle ein dickes Dankeschön! Beachtet dazu bitte auch „das Kleingedruckte“ hier rechts.

Zusammen mit anderen Bloggern, sowie Journalisten und Fotografen kam ich ganz, ganz nah ran an die Athleten, an deren Ausrüstung und an interessante Informationen vom Race-Director und von einigen Sportlern.

Auch das Rennen selbst konnte ich hautnah erleben: Als die Athleten sich beim Start in das Meer stürzten, saß ich in einem Boot und hielt mit der Kamera drauf. Beim Radfahren und beim Laufen sollte ich das Rennen dann von einem Motorrad aus begleiten. Aber das hat leider nicht geklappt.

Video vom IRONMAN

Thomas Cook IRONMAN Video

Mein Blick über den Tellerrand ist dadurch zwar nicht getrübt, aber in meinem Video fehlen leider einige interessante Passagen. Ich hoffe, es gefällt Euch trotzdem (und ich freue mich über jeden „Daumen hoch“ bei Youtube). Den Zieleinlauf des Gewinners konnte ich jedenfalls noch einfangen.  :-D

Laufen vs. Triathlon

Ich will jetzt aber auf das „nur“ zurückkommen, über das sicher alle Läufer eben gestolpert sind. Klar, das habe ich ein wenig provokativ formuliert. Aber es macht deutlich, was ich meine. Seit dieser „Begegnung mit dem IRONMAN“ hat sich mein Respekt gegenüber den Triathleten tatsächlich vervielfacht.

Dass Triathleten nicht nur schnell laufen, sondern auch ausdauernd Rad fahren und außerdem gut schwimmen müssen, ist ja klar. Aber was zu einem ambitionierten Triathleten sonst noch alles dazu gehört, darüber hatte ich mir bislang nicht viele Gedanken gemacht:

1. Ausrüstung

Wechselzone

Wechselzone

Da ist zum einen die erforderliche Ausrüstung. Bei uns Läufern ist mit einem Paar Laufschuhe und Funktionskleidung im Prinzip schon alles gekauft, was nötig ist.

Beim Triathleten ist dies aber nur der kleinste Posten auf dem Einkaufszettel. Dazu kommen dann noch die Komponenten fürs Schwimmen (Neopren-Anzug, Schwimmbrille) und fürs Radfahren (Radschuhe, Helm). Ach so, und ein Rad braucht der Triathlet natürlich auch noch. Und allein dafür werden locker vierstellige Beträge hingeblättert.

Beim Ironman kosten nicht wenige der in der Wechselzone geparkten Boliden sogar fünfstellig. Kein Wunder, dass es dort Sicherheitspersonal und eine Videoüberwachung gibt.

2. Training

Eddy am Start

Eddy am Start

Mit dem nötigen „Kleingeld“ und einer guten Ausrüstung ist man aber noch lange nicht im Ziel eines Triathlons. Vorher steht selbstverständlich das Training im Kalender. Und ein solcher Kalender kann schon mal echt voll werden!

Jeder, der schon mal einen Marathon-Trainingsplan absolviert hat, weiß selbst, wie viel Zeit dazu nötig ist. Zu diesem Aufwand sind jetzt noch Schwimmen und Radfahren zu addieren!

Wer neben dem Training auch noch einen Beruf und womöglich auch noch eine Familie hat, braucht neben einer Menge Disziplin auch noch Organisationstalent, um allen Anforderungen gerecht zu werden.

Apropos Training: Läufer laufen einfach los. Aber wer kann schon einfach „los schwimmen“? Alle Triathleten ohne See oder Schwimmbad vor der Haustür haben auch hier Aufwände in Form von Zeit, und in den meisten Fällen auch in Form von (Eintritts-) Geld.

3. Veranstaltung

Getroffen: Claudi!

Getroffen: Claudi!

Und schließlich gibt es noch einen erheblichen Unterschied zwischen reinen Laufveranstaltungen und Triathlon-Events.

Erstens gibt es einen Triathlon nicht unbedingt in der nächsten Kleinstadt, so dass man zum Teil weitere Wege in Kauf nehmen muss (und das Fahrrad muss immer mit!).

Und zweitens sind beim Triathlon – aus verständlichen Gründen – wesentlich höhere Antrittsgelder zu zahlen.


Alles in allem ist das ein echtes Pfund, finde ich! Und darum hat der Triathlon für mich einen höheren Stellenwert. Klar, das Laufen ist ja schließlich auch nur eine Komponente davon. Und es ist halt etwas anderes, mal eben laufen zu gehen, als mal eben „zu triathlonen“. Laufen funktioniert auch für Freizeitsportler, wie ich einer bin. Triathlon sehe ich hier eher nicht.

Gewonnen: Andreas Dreitz

no time for loosers…

Fazit

Für den Triathlon geht mein Daumen ganz eindeutig nach oben: ein spannender Sport, den ich mir gern immer wieder ansehen werde!

Für mich persönlich geht der Daumen aber nach unten: ich bleibe „nur“ ein Läufer. Aber das stets mit Leidenschaft! :-)

Wie steht’s mit Euch?

Anzeige: Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos.
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