Gestern bin ich zum ersten Mal nach meinem bisher längsten Lauf wieder in die Sport-Klamotten geschlüpft. 11 Tage Pause sind ja wohl genug! Ich wollte endlich wieder Kilometer fressen. Mindestens 20 sollten es werden. Das hat auch geklappt. Aber dann folgte die Katastrophe…

Schon beim Start taten mir die Füße weh, und auch die Waden zwickten. Ich dachte mir aber nichts dabei, denn solche Zipperlein kenne ich. Und die verschwinden beim Einlaufen in der ersten halben Stunde wieder. Ich vergleiche mich dann gern mit einem Gebrauchtwagen, der schon einige Jahre hinter sich hat und erst warm gefahren werden muss, bevor das Ruckeln aufhört… ;-)

Eddys Runners-Low :-)Diesmal hörte das Ruckeln aber nicht auf! Hmmm, hatte mich der 60-Kilometer-Lauf mehr aufgezehrt, als gedacht? Oder lag es an einigen Bierchen mit den Kollegen am Vorabend?

Egal: lauf weiter, Du Weich-Ei!

Das tat ich natürlich. Und die angepeilten 20 km habe ich auch in einem für mich akzeptablen Tempo geschafft (ca. 2 Std). Danach entwickelten sich aus dem anfänglichen Ruckeln aber regelrechte Fehlzündungen!

WDie Wade schmerztas war das denn bitte? Die Waden fingen heftig an zu schmerzen! Das war kein normales Zwicken mehr. Und so was kannte ich überhaupt nicht: ein Schmerz im oberen Muskel-Ansatz, der einfach nicht mehr aufhören wollte – und ich hatte noch 7 Kilometer bis nach Hause! Dort habe ich mich dann regelrecht hin gequält: mit Gehpausen und diversen Versuchen, durch Dehnung das Leiden zu mindern. Leider erfolglos…

Heute fühlt sich alles wie ein normaler Muskelkater an. Und ich werde gleich mal versuchen, eine kurze Runde ganz locker zu laufen. Das brauche ich für meinen Kopf. Denn nach diesem Vorfall bin ich auch mental eingebrochen:

Wie soll ich mit diesem Leistungsstand in 5 Wochen den Rennsteig laufen??!!

Noch hoffe ich, dass ich gestern nur ein „runners low erlebt habe.
Aufgeben ist also nicht.
Noch nicht!  :-?

Laufen mit Doping: ich teste das mal
Der Schweinehund hat gewonnen

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