Gemessen an der Anzahl der Teilnehmer ist Hamburg hinter Berlin auf Platz 2 der größten deutschen Marathons. Bezogen auf die Stimmung des Publikums ist es aber anders herum. Der Party-Koeffizient (gute Laune pro Kilometer) ist in Hamburg größer, als in Berlin. Von wegen „kühler Norden“. Oder gerade deswegen: die Hamburger schockt es überhaupt nicht, wenn mal ein kleiner Schauer niedergeht. Der darf auch mal locker eine Stunde dauern. Macht nix. Und wenn der Regen so heftig ist, wie der Strahl unter der heimischen Dusche – na und? Da werden kurzerhand Zeltplanen zum Unterstellen aufgespannt, die Soundsysteme werden mit Planen und Folien eingepackt, und den Läufern werden Regenschutz-Capes gereicht. Krasser Scheiß.

In Hamburg sind nicht nur die Läufer Helden, sondern auch die Zuschauer!

Neben der tollen Stimmung hat mich auch begeistert, dass ich wieder viele liebe Menschen getroffen habe. Und wie das immer so ist: man trifft sich zwar nur für ein paar Minuten, aber diese Momente sind dafür besonders herzlich. Leider begegnet man nie allen bekannten Gesichtern. Aber wir laufen ja nicht zum letzten mal. Dann sehen wir uns also beim nächsten Event! ;-)

Meine GoPro hab ich wegen des Schietwetters im Kleidersack gelassen: wenn die Sonne nicht scheint, ergibt das einfach keine schönen Aufnahmen. Die Kamera gibt es übrigens in Ausführungen für Surfer und für Snowboarder – eine Edition für German Runner fehlt. Das sagt alles… Aber zumindest ein paar Handy-Fotos habe ich als Erinnerung an diesen Julibums Jubiläums-Marathon (es war die 30ste Ausgabe) mitgenommen:

Der Marathon in Hamburg bekommt von mir eine klare Empfehlung. Nicht nur die Stimmung ist toll. Auch die Organisation ist absolut perfekt. Und die Sponsoren sorgen dafür, dass keine Wünsche offen bleiben. Sogar eine Hypnose  8-O vor (zur Motivation) und nach (zur Regeneration) dem Lauf wird angeboten. Kann man machen; hab ich aber ausgelassen. Wenn man mir allerdings hätte einhypnotisieren können, dass Knäckebrot wie Chips schmeckt, wäre ich wahrscheinlich gar nicht gelaufen, sondern hätte mich umprogrammieren lassen… :roll: Massagen unterwegs und danach hab ich mir auch nicht gegönnt. Stattdessen hab ich mir leckere Sachen von Rewe und Krombacher schmecken lassen. Hallo?! Ich hatte über 4.000 Kalorien verbrannt. Die wollten wieder aufgefüllt werden! :mrgreen:

So, und jetzt gibt es noch die aufgezeichneten Daten zum Lauf. Damit ich mich später immer wieder daran erinnern kann, dass ich auch mit 88 Kilo mal über 42 Kilometer laufen konnte. Die Zeit ist in diesem Blog bekanntlich eher unerheblich. Aber immerhin klappte es noch unter 5 Stunden…  ;-)

HASPA Marathon Hamburg

HOKA Oneone: ein Wunderschuh?
Die Telekom sucht den Elbeblogger

66 Kommentare

Mach mit und hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse eine Antwort zu Dietmar Antwort verwerfen