Letztes Wochenende hab ich es selbst wieder erlebt: wenn das Hirn nicht abschalten will, weil dort zu viele Dinge gleichzeitig „herumschwirren“ und den Blick trüben, dann tut Laufen richtig gut. Und ich meine Laufen, nicht joggen.

Sonntag morgen. Es regnet. Egal! Es stürmt. Auch egal! Klamotten anziehen, Kopfhörer aufsetzen, iPod wasserdicht verstauen – und ab auf die Straße. Da ist außer mir noch fast niemand unterwegs. Und das ist gut so. Dann lenkt mich auch nichts und niemand ab. Ich klick‘ den iPod auf volle Dröhnung, so dass ich mein eigenes Schnaufen nicht hören kann.

Die ersten Kilometer fliege ich über den nassen Asphalt. 5er Pace. Nicht schlecht. Mal sehen, wie lange ich durchhalte. Nach 5 Kilometern konzentriere ich mich nur noch auf mich. Für andere Gedanken ist kein Platz mehr. Ich will nicht langsamer werden, keine Seitenstiche bekommen, nicht zu schnell atmen, die Schritte nicht zu groß machen…

Nach 10 Kilometern ist der Kopf völlig leer. Ich nehme ein kleines bißchen Tempo raus und laufe noch mal 5 Kilometer weiter. Bei der Ankunft bin ich fertig, aber auch viel besser drauf als vorher. Es stimmt: laufen macht den Kopf frei!

Warum allerdings ein Professor am Institut für Zoologie über das Thema referiert, hab ich noch nicht verstanden:

Beim Laufen hat man den Kopf frei – über das Verhältnis von intelligenter Mechanik und zentraler Steuerung bei der Fortbewegung

Wer mehr wissen will, kann ja hin gehen: der Vortrag ist nächsten Montag. In Bonn :-)


Laufen macht schlau - garantiert!
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