20 Kilo leichter: Mein ehrliches Fazit zur Abnehmspritze

Es gibt Dinge, über die spricht man nicht gern. Vor allem nicht in der Öffentlichkeit. Aber genau das mache ich jetzt. Weil es zum Jahresende dazugehört, ehrlich Bilanz zu ziehen. Und weil ich finde, dass wir auch über die unbequemen Themen offen sprechen sollten. Also:

Ich habe in den vergangenen fünf Monaten 20 Kilo abgenommen. Und ja, ich habe dabei die sogenannte “Abnehmspritze” genutzt.

Jetzt wird es bestimmt Stimmen geben, die sagen: “Wie kann man nur?”, oder “Das ist doch total unvernünftig!” Und ich verstehe diese Reaktionen sogar. Wirklich. Denn auch ich habe lange gehadert, gezweifelt, recherchiert. Aber am Ende war es eine ganz persönliche Entscheidung. Eine Abwägung zwischen Risiken und Chancen. Und für mich überwiegen die Vorteile bislang ganz deutlich.

Vor einem halben Jahr konnte ich mir kaum die Schuhe zubinden, ohne dabei die Luft anhalten zu müssen. Ich fühlte mich träge, unbeweglich, alt. Heute sieht das anders aus. Heute laufe ich wieder. Ich fühle mich leichter, freier, gesünder. Ich habe wieder Lust, meine Laufschuhe zu schnüren, meine bekannten Strecken zu laufen, mein altes Ich einzuholen.

Im Herbst habe ich darüber geschrieben, wie ich endlich wieder einen Halbmarathon in einer akzeptablen Zeit gelaufen bin: knapp über zwei Stunden. Damals war ich schon fast fünfzehn Kilo leichter. Seitdem sind noch mal über fünf Kilo runter. Und das ist kein Selbstläufer gewesen. Klar, die Spritze hilft, denn sie nimmt den Hunger. Aber sie verändert nicht das Essverhalten. Und darum gilt: Ohne Disziplin und ohne den Willen zur Veränderung geht es nicht.

Ich weiß, das Thema ist sensibel. Medikamente zum Abnehmen polarisieren. Und es gibt gute Gründe, kritisch zu sein. Deshalb will ich hier keine Werbung machen. Ich will einfach nur ehrlich berichten, wie es mir damit geht. Was es mit mir gemacht hat. Und warum ich mich trotzdem immer wieder für diesen Weg entscheiden würde.

Denn für mich war es der Anstoß, den ich gebraucht habe. Ein Neustart. Ein Werkzeug, nicht mehr und nicht weniger. Die eigentliche Arbeit, die kommt von innen. Die passiert beim Einkaufen, beim Kochen, beim Nein-Sagen. Beim täglichen Protokollieren der zugeführten und verbrauchten Kalorien.

Und beim Laufen natürlich: Ohne meine Laufeinheiten wäre das alles nicht so leicht machbar gewesen. Ohne sie wäre ich nur halb so weit gekommen.

Mein Ziel? Ich will noch fünf Kilo abnehmen. Dann das Gewicht halten. Und 2026 (zu meinem 60. Geburtstag) will ich mir selbst ein Geschenk machen: endlich wieder einen Marathon laufen. Nicht für eine Medaille, nicht für eine Zeit, sondern für mich. Für das Gefühl, es noch mal geschafft zu haben.

Auch in der Altersklasse Ü60.

So, das war mein ehrliches Jahresendgeständnis. Vielleicht inspiriert es jemanden. Vielleicht regt es zum Nachdenken an. Vielleicht auch zur Kritik. Die halte ich aus. Denn ich stehe dazu. Und ich bin gespannt, wie ihr darüber denkt:

Ich freue mich auf eure Kommentare und den Austausch.

Bleibt in Bewegung – und kommt gut ins neue Jahr! 🍀

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Da wo ich laufe, ist auch meine GoPro mit am Start: Ich versuche, die unvergleichlich tolle Stimmung beim Laufen einzufangen. Die Videos gibt es hier und bei Youtube.

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Hier habe ich eine Seite versteckt, die an mein erstes Startup 1Apreis.de erinnert.

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