human brain on a running machine © fabioberti.it - Fotolia.com

HypnoseAn Hypnose hab ich noch nie geglaubt. Ich bin auch davon überzeugt, dass man mich nicht hypnotisieren kann.

Aber wie heißt es doch so schön: probieren geht über studieren!

Und seit ein paar Tagen spiele ich tatsächlich mit dem Gedanken, mich diesem Thema einfach mal zu öffnen und auszuprobieren, was passiert, wenn ich zulasse, dass jemand mein Unterbewusstsein neu programmiert…

Ich will aber ehrlich sein: eigentlich verspreche ich mir von einer Hypnose nicht, dass ich dadurch schneller laufen kann. Oder besser ausgedrückt: nicht direkt!

Es geht vordergründig um das zweithäufigste Thema in diesem Blog: mein Gewicht! 😉 Angeblich haben es ja schon viele Menschen geschafft, mit Hypnose endlich die Pfunde purzeln zu lassen. Das könnte doch vielleicht auch bei mir funktionieren!

5 Kilo pro Monat haben die Menschen verloren, die bei „Akte“ auf Sat.1 präsentiert werden. Sauber! Nach einer Faustformel (und dem Gewicht-Laufzeit-Rechner von Greif) werde ich mit jedem Kilo weniger auf den Rippen 2 Minuten schneller auf der Marathon-Distanz. Die Hypnose würde mich also indirekt schneller machen.

10 Kilo weniger = 20 Minuten schneller

Das wäre doch mal ein Hammer. Und gar nicht unrealistisch, wenn ich mir meine bisherigen Zielzeiten mit dem jeweils aktuellen Gewicht vergleiche: von meinen 3:42:29 bin ich tatsächlich mehr als zehn Kilo entfernt… 😉

Brain Jogging

Wäre doch prima, wenn ich wieder leichter und schneller laufen könnte. Und das nach nur einer einzigen Sitzung, wie der Hypnotiseur im „Akte“-Beitrag versichert. Krass, oder?

Gut ist, dass die Firma (oder sagt man Praxis?) des Fernseh-Hypnotiseurs (Nils Reineking) in Bremen beheimatet ist. Das ist quasi bei mir um die Ecke, so dass ich keine lange Reise in Kauf nehmen muss.

Schlecht ist, dass so eine einzige Sitzung ziemlich teuer ist: Eine Gruppen-Sitzung kostet 159,- Euro und dauert nur 1 Stunde. Und wer es lieber persönlich mag (so wie ich!), muss dafür sogar stolze 289,- Euro berappen.

Stricken statt Chips

Die Methode klingt ebenso faszinierend wie einfach: dem Unterbewusstsein wird eingetrichtert, das Naschen durch eine andere Tätigkeit zu ersetzen. Also zum Beispiel Stricken statt Chips, oder Laufen statt Schokolade.

Und hey: ich esse tatsächlich zu viel Chips und Schokolade.

Wie cool wäre das, wenn der Schweinehund durch eine Neuverdrahtung gewisser Schaltkreise im Hirn plötzlich den lang ersehnten Maulkorb bekommt und endlich Ruhe gibt?!

Wenn der Preis nicht so hoch wäre, hätte ich es wohl schon ausprobiert…

Wie ist Eure Meinung dazu?

Kann vielleicht sogar jemand über eigene Erfahrungen berichten? Ich bin gespannt! 😀


Weiterführende Links zu diesem Beitrag:
Sat.1 „Akte“ testet Abnehmen mit Hypnose (Video)
Greif Gewichts-Laufzeit-Rechner
Carlo Faraday Deutschland – Klinische Hypnose


 

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