Einmal im Jahr ist Klassenfahrt. Und darauf freu ich mich jedes Mal wieder: Ein Wochenende lang über das Bloggen und das Laufen philosophieren, beim Lagerfeuer Konzepte zur Erfgreifung der Weltherrschaft durch die Laufblogger entwickeln, und diese dann beim Laufen wieder verwerfen und durch wesentlich realitätsnährere Gedanken ersetzen. In meinem Fall waren es dieses Jahr solche: Vor welchen freilaufenden Tieren wird hier gewarnt? Wie weit ist es noch bis zum Gipfel? Bei welcher Herzfrequenz hört der V800 auf zu messen?

Wie immer, wenn sich die Lauf-Blogger treffen, gilt: was im Camp passiert, das bleibt auch im Camp. Darum darf ich leider nicht in allen Einzelheiten schildern, welche kulinarischen, sportlichen und intellektuellen Höhepunkte wir vom 7. bis 9. Juli erlebt haben und welche Ereignisse sich nachts in dem Schloss abgespielt haben, das uns als Domizil diente. Da muss man halt dabei sein. Zum Beispiel nächstes Jahr: wenn die nachfolgenden Bilder und die Berichte der anderen Laufblogger Dich davon überzeugen, dass Du echt was verpasst hast, dann melde Dich bei einem von uns! Voraussetzung für eine Teilnahme: Du läufst, Du bloggst darüber und Du kennst einen von uns persönlich. Also, watt is?

Was dieses Jahr anders war, als sonst:

Alles andere war aber wie immer:

Männer die Feuer machen, eine durchgehend ausgelassene Stimmung und ein viel zu jähes Ende.

Ein dickes Dankeschön gilt Daniel, der dieses Jahr die komplette Organisation übernommen hatte. Ohne ihn wären wir komplett aufgeschmissen: er kannte die Gegend wie seine Westentasche und – das war noch viel wichtiger – er konnte sich als einziger in der Landessprache mit den Einheimischen verständigen! Dadurch wurde zum Beispiel gewährleistet, dass der Frühstückstisch gedeckt und unser Grillgut geliefert wurde, und die Kanus zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren.

Ein weiterer Dank gilt den fleißigen Fotografen Daniel, Andreas, Philipp, Hannes und Caro, denen die unten stehenden Schnappschüsse zu verdanken sind. Ich Döspaddel hatte vergessen, meine GoPro einzupacken. Das passiert mir nächstes Jahr garantiert nicht wieder – und dann gibt es hinterher natürlich auch mal wieder ein Video.

Meine Laufrunde mit Philipp:

Die Karte ist der Beweis dafür, dass ich nicht nur gegessen habe und im Kanu ein beliebtes Ziel für Hannes‘ Wasser-Kanonaden war. Ich habe mich mit Philipp auf eine mörderische Tour in das absolut lebensfeindliche Gebiet jenseits beschilderter Wanderwege begeben. Weniger aus Absicht, sondern vielmehr weil eine Einheimische auf die Frage, wo es zum Gipfel geht, mit „immer geradeaus“ antwortete. Vielleicht haben wir sie aber auch einfach falsch verstanden: Daniel war zum Übersetzen leider nicht bei uns. Er hat zur gleichen Zeit die anderen auf eine wesentlich urbanere Tour geführt. Aber hey: nur die Harten und so…

Randnotiz: die farbliche Markierung der Route entspricht der aufgezeichneten Herzfrequenz-Zone, wobei rot eher nur mittel optimal ist. Und wenn Du mal auf die Strecke klickst, passiert die Magie von Polar!

Impressionen, die Lust auf mehr machen:

 

Und hier findest Du die Berichte der anderen Teilnehmer – viel Spaß:

  • Andreas (startblog-f)
  • Caro (Earn your bacon)
  • Daniel (Sports-Insider)
  • Daniel (Strongman Dudl)
  • Hannes (Laufhannes)
  • Heimo (Timekiller)
  • Philipp (phils laufblog)
  • Thomas (Harlerunner)
Du musst das Bloggen lieben, nicht das Geld verdienen!

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